28. "Warum bewegt Dein Neustart mit fast 50 Jahren so viele Frauen, Katrin Gollan?"

Shownotes

Nach 28 Jahren Beziehung verliert Katrin Gollan fast alles: ihre Ehe, ihr Unternehmen, ihr Zuhause. Heute macht ihr Neuanfang mit fast 50 Jahren über 50.000 Frauen Mut. Wie das gelingen kann, erzählt sie mir in dieser Podcastepisode.

Die heutige Folge der Work.Life.Stories. führt mich in meine Heimatstadt Lübeck. Hier treffe ich Katrin Gollan, die viele Jahre, wie sie selbst sagt, ihr Traumleben gelebt hat: mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und dem gemeinsamen Unternehmen. Bis nach 28 Jahren Beziehung die Trennung kommt – und Katrin komplett den Boden unter den Füßen verliert.

Doch sie ist nicht liegen geblieben. Sie hat sich ihr Leben Stück für Stück wieder aufgebaut: mit fast 50 Jahren eine neue Ausbildung zur Floristin, der Sprung in die Selbstständigkeit, ein Umzug nach Paris. Irgendwann hat sie angefangen, ihre Geschichte auf Instagram zu teilen – und damit einen Nerv getroffen. Heute folgen ihr bereits über 50.000 Menschen.

Wir sprechen darüber, wie so ein Neustart gelingen kann – und was es wirklich bedeutet, ganz von vorne anzufangen. Über den tiefsten Tiefpunkt, den man auf Instagram oft nicht sieht. Über das harte Lernen, allein sein zu können und bei sich selbst „zuhause" zu sein. Über die kleinen Schritte, die Katrin Tag für Tag geholfen haben, wieder aufzustehen.

Wenn Du wissen möchtest, wie aus einer der schwersten Zeiten eines Lebens eine ganze Community von Frauen entstehen kann, die sich gegenseitig Mut macht, dann ist diese Folge etwas für Dich.

Wenn Dir die Episode gefällt, freue ich mich sehr über ein paar Sterne in der Bewertung – vielen Dank!

Mehr zu Katrin:

Viel Freude beim Anhören und Anschauen. Herzlichst, Deine Mona Rüßmann

Transkript anzeigen

00:00:00: Dann bin ich wirklich in die Psychiatrie gekommen und da war es so am Boden, dass meine Eltern und die Ärzte gesagt haben, Katrin entscheidet.

00:00:07: Ich will zu leben oder

00:00:08: sterben.".

00:00:09: Und das war für mich der erste Schiff, wo ich gesagt habe, okay, steh auf!

00:00:13: Ich hab drei Kinder ... Für die will ich leben, für die will Ich da sein?

00:00:18: Ich will meinen Kindern auch zeigen, dass man aufsteht im Leben, nicht liegen bleibt.

00:00:21: Man kann hinfallen, aber man muss aufstehen.

00:00:27: Hallo und herzlich willkommen bei Work Life Stories.

00:00:31: Ich bin Mona Rüßmann und in diesem Podcast geht es um die Faszination des Neustarts.

00:00:37: Beruflich, privat oder gleich beides zusammen!

00:00:40: Spannende Menschen erzählen hier von ungewöhnlichen Lebenswegen und mutigen Entscheidungen.

00:00:47: Lasst dich inspirieren – ich wünsche dir viel Freude beim Anhören dieser Episode.

00:00:52: Los geht's!

00:00:58: Die heutige Episode der Work-Life Stories findet in meiner Heimatstadt Lübeck statt schon fast an der Ostsee und ich treffe mich heute mit Katrin Golland.

00:01:09: Katrin hat viele Jahre, wie sie selbst sagt ihr Traumleben gelebt mit ihrem Mann ihren drei Kindern und dem gemeinsamen Unternehmen bis es dann nach achtundzwanzig Jahren Beziehung zur Trennung kamen Und Katrin erst mal ins Boden lose gestürzt ist.

00:01:28: Sie ist aber nicht liegen geblieben sondern hat sich ihr Leben Stück für Stück wieder aufgebaut.

00:01:34: Sie hat eine neue Ausbildung angefangen, sie hat den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und sie ist in eine neue Stadt gezogen.

00:01:42: Katrin hat dann auch angefangen ihre Geschichte auf Instagram zu teilen und hat damit offensichtlich einen absoluten Zeitgeist getroffen.

00:01:50: Es folgen hier nämlich mittlerweile... Ich muss die Zahl x mal korrigieren!

00:01:54: Es sind mehr als achtundvierzigtausend Menschen.

00:01:56: Richtig?

00:01:57: Vielleicht auch schon

00:01:57: neunundvirtzigtausende?!

00:01:58: Jetzt

00:01:58: sind wir über neunandvierzigt!

00:02:03: Wir wollen heute darüber sprechen, wie so ein Neustart gelingen kann und wie es gleichzeitig auch gelingt, so vielen Menschen Mut zu machen.

00:02:11: Herzlich willkommen, liebe Kathrin Gullang!

00:02:14: Liebe Mona, danke dass ich dabei sein darf und schön, dass du mich besuchst und ja das wir heute gemeinsam einen schönen Tag verbringen können und ein bisschen was auf die Straße bringen können, so zu sagen.

00:02:26: Absolut!

00:02:27: Ich freue mich ja immer, mir geht hier das Herz auf wenn ich wieder in meiner Heimatstadt sein kann.

00:02:32: Ich habe Lübeck ja vor mehr als vormundzwanzig Jahren Richtung Süden verlassen aber es ist natürlich immer wieder total schön ein bisschen Ostsee Luft zu schnuppern.

00:02:41: Und ich hab wirklich überlegt Katrin wir sind ja fast der gleiche Jahrgang Wir kennen uns aber aus unserer Jugend tatsächlich nicht.

00:02:48: Ich glaube nicht, ich bin seventy-two, was

00:02:50: bist du?

00:02:50: Ich bin seventy three.

00:02:51: Ah okay!

00:02:53: Ja vielleicht aus den Diskotheken...

00:02:55: Ich habe auch gehört... Aus dem

00:02:55: Hüchst...

00:02:56: Ja

00:02:56: genau!

00:02:58: Die alten Clubs... So was?

00:03:00: Aus dem Tiffen nie... Also...

00:03:04: Ich war mehr so Galaxisecker Und Wasser.

00:03:08: Siehst du?

00:03:08: Wir haben uns da bestimmt immer gesehen, aber wir kannten uns halt nicht.

00:03:11: Aber wenn wir lange genug graben bin ich sicher dass wir gemeinsame Bekannte ausfindig machen.

00:03:16: Das kann gut sein!

00:03:18: Ja also Du wurdest mir tatsächlich angezeigt auf Instagram.

00:03:21: das fand ich total spannend liegt wahrscheinlich daran dass ich mich für ungewöhnliche Lebensgeschichten interessiere Und ich habe dann schon überlegt, wie erzähle ich jetzt den Hörern?

00:03:31: Wie wir uns kennen und bei wem kann ich mich bedanken.

00:03:34: Ich hab gedacht, ich weiß gar nicht, wie man sich bei einem Algorithmus bedankt, aber schlussendlich haben wir das dem Algorithmos zu verdanken dass wir heute hier sitzen.

00:03:43: Das finde ich ganz toll!

00:03:46: Wir wollen mal anfangen mit deiner Geschichte und ich möchte ganz gerne anfangen in der schönen Stadt Paris.

00:03:52: Du bist nämlich vor einigen Wochen aus Paris zurückgekommen, wo du ein paar Monate verbracht hast.

00:03:59: Und Paris im Frühling ... Da hab ich gleich ganz viele schöne Bilder im Kopf!

00:04:04: Was hast du mitgebracht, Katrin?

00:04:06: Aus

00:04:06: Paris?!

00:04:08: Also, ich habe sechs Monate in Paris verbracht.

00:04:11: Ich war Weihnachten einmal zu Hause, weil ich gerne mit meinen Kindern feiern wollte und ich hab die Zeit einfach unwahrscheinlich genossen eigentlich mitgebracht, dass ich alles allein schaffen kann.

00:04:27: Also... nicht nur mein neues Leben, dass ich in Lübeck mir ein neues Zuhause geschaffen habe.

00:04:32: Dass sich eine Ausbildung gestartet habe, das ich mit meiner Geschäftspartnerin an Laden geführt habe, sondern dass ich es auch wirklich schaffe als Frau alleine klarzukommen im Paris.

00:04:44: Ich bin ja mit meinem Bus nach Paris reingefahren im letzten Jahr und hab mir dort ne Wohnung gemietet, hab dann alles ausgeladen meinen Jugerequipment mein eigenes Bett zu euch und solche Sachen, die mir lieb waren, die ich gerne um mich habe möchte.

00:05:02: Ja, und ich hab für mich mitgebracht, ich schaff alles.

00:05:05: Schön!

00:05:06: I love Paris.

00:05:07: in the Springtime, hab' ich gleich so als Lied im Kopf gehabt.

00:05:11: Aber es war erst mal ein Schritt für dich.

00:05:13: Wie fühlt das sich an, in Paris das erste Mal alleine essen zu gehen?

00:05:18: Das war für mich gar kein Thema mehr.

00:05:20: Das habe ich ja schon oftmals geübt, als ich noch hier in Lübeck gewohnt habe oder ... frisch getrennt war.

00:05:29: Da habe ich ja gemerkt, dass ich gar nicht alleine sein kann und ich hab das wirklich... Ich habe die Wochenenden hier alleine verbracht.

00:05:36: Und ich habe viel geweint an den Sonntagen.

00:05:38: Ich hatte einfach eine unwahrscheinlichere Zeit und ich wollte das einfach schaffen.

00:05:42: Ich wollte mir beweisen hey komm du schaffst das!

00:05:44: Du musst nicht auf andere Menschen anbiesen sein weder auf einen Partner noch auf Freundinnen, noch auf Bekannte, noch auch jemanden der mich ständig durch irgendwelche leeren Wochenenden trägt oder mit denen ich ständig anrufen muss, um ein Deckup zu haben.

00:05:59: Sondern ich habe zu mir gesagt... Ich muss das jetzt lernen!

00:06:03: Ich muss lernen, mit mir sein zu können nicht nur alleine spazieren zu gehen sondern allein in den Urlaub zu fahren, alleine essen zu können.

00:06:10: und das hab' ich einfach trainierend.

00:06:12: Ich hab mich am Anfang nicht getraut dass hier in meiner Stadt wo ich lebe zum machen.

00:06:17: Da hatte ich doch echt Hemmung, weil ich immer dachte was denken die anderen?

00:06:20: und das war für mich immer so ein großer Faktor.

00:06:23: Das denke ich heute nicht mehr aber das ist natürlich ein Lernprozess.

00:06:26: Und von daher war ich da in Paris schon völlig vereint damit.

00:06:31: Sehr schön!

00:06:32: Ja du hast auf dem Weg viele Schritte gemacht.

00:06:35: Du hast ja auch über deine Instagram-Follower in Paris dann relativ schnell Menschen kennengelernt.

00:06:41: also dass allein sein hat sich verändert oder?

00:06:43: Dass allein sein... ist heute gar kein Alleinsein mehr, sondern ich habe ja gepostet erst mal aus meinem Laden.

00:06:50: Ich hatte keine Ahnung von Instagram und ich hatte nur eine Ahnung und ich hab dann einfach so ein bisschen aus unserem gemeinsamen Laden dann monst rausgepostet oder wann die Workshops stattfinden und irgendwann habe ich zu mir gesagt Mensch, wie machen die jungen Leute das?

00:07:07: Dass sie so viele Follower gewinnen.

00:07:09: Wie schneidet man so ein Reel?

00:07:10: Wie macht man Voiceover?

00:07:11: Wie funktioniert das?

00:07:14: Ja, wie ist es interessant für die Menschen?

00:07:16: Und dann habe ich ja einfach mal meine Geschichte erzählt und da bin ich erst durchgestartet damit... Ich hatte auf Anhieb einen Reel was viral ging Und hab dann ja gepostet über meinen Werdegan, dass ich gerne nach Paris gehen möchte.

00:07:32: Da hatte ich noch nicht viele verloren und deswegen dachte ich, ich gehe nach Paris und bin wirklich alleine für die Monate.

00:07:38: Das war dann gar nicht so der Fall?

00:07:39: Nein,

00:07:39: überhaupt nicht!

00:07:40: Weil dann habe ich natürlich unwahrscheinlich viele Frauen angeschrieben, viele Menschen angeschrieben, die gesagt haben wie cool du bist da.

00:07:47: Ich finde dich inspirierend waren es vielleicht Neitreffen auch viele, die dort leben, die mit einem Franzosen verheiratet sind oder aber auch Künstlerinnen... auch für einige Monate gelebt haben oder leben.

00:07:58: Und ich habe mich dann mit so vielen inspirierenden Menschen und Frauen getroffen, dass ich eine helferliche Alleine war.

00:08:06: Natürlich hatte ich viele Tage auch allein klar aber ich konnte mir immer wieder was wohnen wenn ich wirklich Lust dazu hatte.

00:08:12: Das ist natürlich unwahrscheinlich toll!

00:08:18: Zu Orten, zu Menschen geführt.

00:08:21: Das hab ich nie in meinem Leben erwartet.

00:08:23: Ich glaube allein sein ist ja auch ein Gefühl.

00:08:26: Also selbst wenn du mal etwas alleine machst, wenn du irgendwann einen Kreis an Menschen um dich herum geschaut hast auf die du zugreifen kannst den hast du ja schon mitgebracht weil du hast ja deine Kinder noch und deine Familie noch.

00:08:37: aber dann fühlt es sich denke ich auch gar nicht so an weil man ja weiß man kann auf etwas zurückgreifen Und wie du ja sagst Du konntest dann auch auf dich selbst zurück greifen.

00:08:45: Ja und das habe ich ja gelernt über Jahre hinweg, dass ich das wirklich ... Ich hab mir das als Ziel setzt.

00:08:51: Weil ich das mal Leben lang nicht konnte.

00:08:53: Wir haben nach einer großen Familie gelebt.

00:08:56: Wir waren eigentlich immer so der Mittelpunkt für alle Familien, Feiern, für Freunde, für Bekannte.

00:09:03: Ich war ja nie alleine und das musste ich hart lernen.

00:09:06: dann mit neunundvierzig, als mein Mann sich von mir trennte.

00:09:10: Und das war eigentlich mein wichtigstes Learning muss ich ganz ehrlich sagen!

00:09:14: Da wollen wir jetzt noch ein bisschen in der Geschichte zurückgehen.

00:09:17: Wie du sagst, deine Ehe bzw.

00:09:19: Deine Beziehung ist nach achtundzwanzig Jahren zerbrochen.

00:09:23: Du und dein Mann, ihr hattet einen Unternehmen.

00:09:27: Ihr habt alles zusammen mit der Familie gemanagt.

00:09:30: Ihr hatte drei Kinder im relativ großen Altersabstand also ihr hättet ein funktionierendes System sozusagen was irgendwann nicht mehr funktioniert hat.

00:09:39: aber Du hast gesagt, du hast dein Traumleben innerhalb von diesem Familiensystem geführt.

00:09:47: Vielleicht noch mal einen ganzen Schritt zurück.

00:09:49: mit welcher Ausbildung bist du gestartet Katrin?

00:09:53: Ich habe erst nach dem Abitur bin ich erstmal für ein Jahr nach Chicago gegangen hab das wirklich geliebt, hab dort gelebt und hab dann ein Jurastudium angefangen.

00:10:04: Ich bin dann zurückgekommen nach Hamburg und hab dann das Grundstudium beendet.

00:10:08: Und bin mit in die Firma Rheines zukünftigen Mannes gegangen, hab da noch mal eine Lehre angefangen, eine kaufmännische Ausbildung, hab viel Fortbildung gemacht weil ich in diesem Unternehmen immer so ein bisschen die Marie für alles war.

00:10:21: Ich habe Gewerbeabfälle vertrieben, ich habe Häuserschlüssel fertig verkauft, ich hab die Auszubildenden eingestellt, Projekte betreut, Messen zusammen mit den Auszubillenden gestaltet das Unternehmen mit nach außen präsentiert, also alles was nach Außen ging auch an Werbung.

00:10:38: Und ich habe das einfach auch geliebt weil es einfach schön war.

00:10:41: das Unternehmen dass mein Ex-Mann mit in die Ehe gebracht hat haben wir also ausgebaut und Das hat mich sehr erfüllt muss ich ganz ehrlich sagen Weil ich hab da die Zukunft gesehen.

00:10:54: Wir haben eine Familie aufgebaut.

00:10:59: Er war der Kopf und er ist der Kopf dessen.

00:11:02: Und sehr erfolgreich... ...und ich habe uns als Team gesehen, als ein ergänzender, es war eine Partnerschaft die sich einfach trock ergänzt hat.

00:11:15: Also du warst Unternehmerin, Ehefrau, Mutter in diesem System.

00:11:20: was ihr mit aufgebaut habt?

00:11:21: Genau!

00:11:21: Ich hab dann natürlich noch viele Fortbildungen gemacht im Vertrieb.

00:11:25: Hab über Jahre Vertriebsschuldung besucht Und ja, es war ein assas erfülltes Leben.

00:11:32: Ich hab Magdler Schein noch dazu gemacht und irgendwie ging's immer voran.

00:11:39: Es kamen drei Kinder dazu und wie ich gelesen habe in einem relativ großen Abstand.

00:11:45: das heißt du hattest komplett unterschiedliche Bedürfnisse sowohl der Kinder in diesen Altersabschnitten haben die ja immer so komplett unterschiedlichen Bedürfen und dem Unternehmen zu managen in der Zeit.

00:11:57: Ich glaube, das war ein ganz schön großer Spagat.

00:12:00: Wie ist dir das geglückt?

00:12:02: Also ich bin nie so leicht schwanger geworden.

00:12:04: Ich bin dankbar, dass sich dann doch schwanger gewonnen hat nach einigen Jahren.

00:12:09: Dann ist als erstes unser Sohn gekommen, der ist heute ca.

00:12:12: um zwanzig und die Mädchen sind jetzt um achtzehnt.

00:12:18: Und ja es ist eigentlich mein größtes Glück muss ich ganz ehrlich sagen!

00:12:22: Das hat mich total erfüllt Und ich habe am Anfang, da ich ja immer mitgearbeitet hab... Am Anfang hat meine Schwiegermutter dann auf unseren Sohn mit aufgepasst.

00:12:35: Ich bin dann zum Stillen mal rüber zu meiner Schwiegamutter und ich bin wirklich.

00:12:40: drei Tage nach der Entbindung saß ich wieder am Schreibtisch und ich habe echt

00:12:43: geschwitzt!

00:12:44: Und meine Hormone.

00:12:45: alles war wirklich wie verrückt.

00:12:47: aber das war für mich eigentlich selbstverständlich weil Es war ja schön, so wie es war.

00:12:52: Ich habe unser Leben geliebt und es war gut so und die Familie hat mich aufgefahren.

00:13:00: Es war alles schön!

00:13:01: Selbstverständlich, weil Selbstständigkeit bedeutet selbst und ständig.

00:13:06: Auch mal drei Tage nach der Geburt.

00:13:08: Die Eltern haben uns sehr unterstützt, muss ich sagen.

00:13:11: Wir haben noch viel genommen an den Wochenenden.

00:13:14: Haben unsere Kinder mit erzogen.

00:13:16: Meine Eltern, meine Schwiegereltern hatten wirklich ein ganz großes Glück.

00:13:20: Und später dann, als die Mädchen kamen ... wir hatten auch OP-Mädchen.

00:13:27: Dann noch später haben wir auch eine Hilfe im Haushalt bekommen, weil ich dann wirklich nur zur Mittagszeit wieder nach Hause gefahren bin und abends natürlich auch wieder da war.

00:13:39: Und das ging super!

00:13:40: Also ich war ja manchmal weg.

00:13:41: Wenn Mut an Mann war, konnte ich auch immer schnell nach Hause...

00:13:44: Das ist ein kleiner Vorteil?

00:13:45: Das ist

00:13:46: riesenvorteil.

00:13:47: Ich bin da wirklich privilegiert gewesen in dieser Situation mit dem Unternehmen, mit den Kindern, mit dem Hilfen die ich hatte Ja.

00:13:57: Und du hast doch heute noch ein gutes Verhältnis zu allen Kindern, also das ist dir offensichtlich gelungen?

00:14:02: Ja natürlich!

00:14:03: Also das ist auch das allerwichtigste denke ich.

00:14:05: Finde

00:14:05: ich auch aber es ist gar nicht selbstverständlich.

00:14:08: Ich habe ja auch Teenager Kinder und die so da durchzunavigieren... Das ist gar nichts so selbstverständliche.

00:14:15: in allem dass das so gut bleibt und dann muss man schon daran arbeiten finde ich.

00:14:20: Es freut mich, dass es dir gelungen ist.

00:14:23: Wir lieben uns sehr und auf die Beziehung meines Ex-Mannes mit den Kindern.

00:14:29: Das ist top!

00:14:30: Und ich wollte auch immer, dass die Kinder wirklich beide seitdem lieben.

00:14:35: Und das ist das Allerwichtigste im Leben, dass sie Mama haben und Papa haben oder dass sie zu beiden ein Top Verhältnis haben – und das haben unsere Kinder.

00:14:45: Ich glaube, das ist uns gelungen weil einfach viel Liebe da ist.

00:14:52: Natürlich sind wir alle durch eine schwere Zeit gegangen.

00:14:57: Mein Mann hat sich von mir getrennt, also bin ich natürlich die Person, die gelitten hat oder mehr gelitten hats.

00:15:04: Das ist ganz klar!

00:15:05: Einer leidet dann natürlich immer mehr als der andere.

00:15:08: Ja, das ist ganz klart.

00:15:10: Da möchte ich nochmal einhaken.

00:15:12: Kannst du dich noch an den Tag erinnern?

00:15:14: Als du gemerkt hast... Ich muss jetzt hier in der Realität ins Auge sehen wo du gemärkt hast.

00:15:20: Das geht hier jetzt so in dieser Familie, in diesem System nicht weiter.

00:15:25: Kannst du dich noch erinnern an den Bruch der Stadt gefunden hat?

00:15:28: Ja klar!

00:15:29: Also ich habe es... Ich muss ganz ehrlich sagen unsere Ehe war eigentlich fast bis zum letzten Tag sehr liebevoll.

00:15:37: Es waren ja achtundzwanzig Jahre und ich habe sie jetzt nun natürlich gespürt, dass da eine Veränderung stattfand, das dadurch eine Distanz ein bisschen mehr war, Das ist ein abkühlter Gelderwurde.

00:15:54: Ich habe das aber ... ich habe mir gedacht, nein, es wird nicht passieren!

00:15:59: Nicht nach drei Kindern, noch so vielen Jahren und ich wollte vielleicht auch einen Stück nicht wahrhaben.

00:16:04: Und ich weiß noch dann stand da Ostern Montag vor sechs Jahren in der Küche.

00:16:11: er kam wieder.

00:16:13: Ich saß auf der Coucher Zeitung gelesen und er kam rein und ich sagte zu ihm Es ist vorbei oder?

00:16:20: Boah.

00:16:21: Ja?

00:16:22: Und dann guckte er mich an, fing an zu weinen und legt und sagte ja es ist vorbei... ...und das war's!

00:16:29: Das ist aber wirklich auch hart.

00:16:31: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht warum ich es ausgesprochen habe.

00:16:33: Wahrscheinlich weil ich schon die ganzen Monate gespürt habe dass so was nicht stimmte.

00:16:38: Vielleicht wollte ich da noch Klarheit vielleicht wollte ich dann auch ich kanns nichts sagen.

00:16:47: Irgendwann kommt das raus gibt es natürlich unfassbar viele Details, die auf einmal anstehen.

00:16:55: Also das ist ja in zu einem Zeitpunkt sehr viel zerbrochen.

00:17:00: Auf einmal!

00:17:02: Wie hast du entschieden was jetzt zuerst kommt?

00:17:04: Also auch was muss ich mich jetzt zu erst stürzen?

00:17:09: Also im ersten Moment funktioniert man nur.

00:17:12: Es ist ein Funktionieren.

00:17:16: Man...es ist ein Bewusst dass es so ist aber man hat Das kann es noch nicht so wirklich wahrhaben.

00:17:22: Man ist richtig

00:17:23: greifend.

00:17:23: Man is

00:17:24: in Panik, ich hab keine Luft mehr bekommen und konnte nicht mehr atmen.

00:17:27: Ich hatte Panikattacken.

00:17:29: Ich habe dann meine Eltern angerufen und bin gleich zu meinen Eltern gefahren.

00:17:32: Und ich weiß natürlich über die Autobahnen gefahren werden... ...und ich dachte, ich sterbe, ich halte das gar nicht aus!

00:17:39: Das kann nicht sein!

00:17:41: Meine Eltern nahm mich ein bisschen beruhigt und ich hab einfach mein Stiefel weitergefahren Und bin dann auf wirklich weiter in die Firma gegangen und dachte, das ziehe ich jetzt weiter durch.

00:17:53: Und wusste ehrlich gesagt gar nicht so wirklich was jetzt kommt wie es weitergeht?

00:17:59: Was ist alles für ein Rappenschwanz nach sich zieht?

00:18:01: dich hat überhaupt keinen Plan weil man hat kein Plan was was soll kommen.

00:18:06: also mein weiß ja gar nicht in welche Richtung geht's jetzt.

00:18:09: was passiert mit mir?

00:18:10: was passiert bei meinem Zuhause?

00:18:12: was passiert Mit meinen Job?

00:18:13: was passiert with den Kindern?

00:18:14: was passiert?

00:18:15: Keine Ahnung.

00:18:16: Man

00:18:16: weiß es

00:18:17: nicht.".

00:18:18: Es hat dann auch einen richtigen Tiefpunkt gegeben, wo du gesagt hast ich brauche jetzt professionelle Hilfe?

00:18:23: Ja!

00:18:24: Ich konnte nicht mehr essen.

00:18:25: Ich bin immer schon sehr schlank gewesen und sehr schlakt.

00:18:28: Ich muss immer zu sehen dass sich esse, dass ich nicht zu dünn werde und ich konnte aber gar nichts mehr essen weil ich so traurig war.

00:18:35: Und ich habe zehn Kilo abgenommen, ich konnte kaum laufen.

00:18:38: mein Sohn hat mich dann im Bett gefüttert bevor meine Eltern mich an die Psychiatrie gefahren haben.

00:18:43: nach einigen Wochen ging es einfach nicht mehr.

00:18:46: Ich konnte mich auch nicht mehr konzentrieren in den Fährkaufsgesprächen, dann in der Firma... ich konnte keine Häuser mehr verkaufen!

00:18:53: Ich habe es versucht über Wochen, aber das ging näher nicht mehr, ich konnte.

00:18:55: wenn man doch nichts ist und man immer mehr abmagert und in Panik ist wie will man sich dann konzentrierend auf dem Fährkauchs besprechen?

00:19:01: Funktioniert

00:19:02: nicht.

00:19:02: Wir konnten ja auch irgendwann... Wir funktionierten

00:19:04: nicht.

00:19:07: Ja, dann bin ich wirklich in die Psychiatrie gekommen und da war es so am Boden, dass meine Eltern und die Ärzte gesagt haben, Katrin entscheidet.

00:19:14: Ich will zu leben oder will zu

00:19:15: sterben.".

00:19:16: Und das war für mich der erste Schiff, wo ich gesagt habe, okay, steh auf!

00:19:20: Ich hab drei Kinder...

00:19:22: Das mit dem Sterben ist keine gute Idee?

00:19:23: Nein,

00:19:24: für die will ich leben, für sie will ich da sein.

00:19:27: Ich wil meinen Kindern auch zeigen, dass man aufsteht im Leben, dass wir nicht liegen bleiben.

00:19:31: Man kann hinfallen, aber man muss aufstehen.

00:19:34: Und das ist natürlich jetzt alles leicht gesagt.

00:19:36: Das ist natürlich ein Prozess, das Ganze und ich wurde erst mal Medikamente eingestellt, starke Beruhigungsmittel bekommen weil ich Panikattacken hatte und wie gesagt keine Luft mehr bekommen habe.

00:19:47: Es hat mir einfach alles die Luftzimmeratmen genommen und dann hab' ich mich in der Psychiatrie noch entschieden.

00:19:54: Ich mache jetzt eine Ausbildung zur Fluristin nicht vorhand von vorne an.

00:19:57: Und das war der erste Schiff!

00:20:02: Gab es in der ersten Zeit für die ersten Schritte etwas, was du fährlernen musstest damit du etwas Neues lernen kannst?

00:20:11: Ja klar.

00:20:11: Ich musste mich ja erst mal entlieben und das ist ja wie Entzug.

00:20:20: Das war natürlich nicht das Allerschwerste muss ich ganz ehrlich sagen weil wenn man ein Menschen liebt bis zum letzten Tag dann ist es schwer wenn einem gesagt wird das geht nicht mehr Das hat mich jahrelös kostet.

00:20:34: Also das kann ich eigentlich erst jetzt, seit ein, zwei Jahren, dass ich sage, ich bin jetzt fein damit und man muss irgendwann in die Akzeptanz kommen.

00:20:44: Und das war eigentlich der schwerste Prozess.

00:20:48: Das

00:20:48: Entleben, das durchlässt

00:20:49: die Hütze.

00:20:52: Da war der erste Schritt raus... Die Ausbildung zur Fluristin, warum ausgerechnet der Beruf?

00:20:57: Warum Fluristen?

00:20:59: Das hat mich schon immer berührt.

00:21:01: Ich habe schon immer im Garten die Rosen beschnitten ich hab als Kind Blumenladen gespielt und dann in den Garten von meinen Eltern die Blumen gefügt haben.

00:21:11: Da sind unterschiedliche Wasen gestellt, hab Zeitungspapier genommen und hab dann Blumenladen gespielt.

00:21:16: Und ich dachte ehrlich gesagt immer als junge Frau, als nach dem Abitur dachte ich, nein du kannst ja nicht Fluristin lernen.

00:21:22: Du musst ja irgendwie was studieren und das muss ja irgendwie ... Ja, was Kaufmännisches!

00:21:29: Ich habe mich das nicht gewagt so wirklich Fluristen zu lernen.

00:21:33: Das war mein größter Fehler im Nachhinein wirklich sagen weil heute würde ich immer sagen folge deinem Herzen deiner Berufung Das, wo du meinst, da hängt ein Herz dran.

00:21:43: Da

00:21:44: zieht's dich

00:21:45: hin und ich liebe es!

00:21:47: Ich hab dann ja mit einer Geschäftspartnerin hier in Lübeck eine Fluristmeisterin, die habe ich dann ja angesprochen und hab sie gefragt ob er mich ausbilden würde und die hat für mich wirklich den Weg bereitet.

00:21:59: Und da bin ich auch heute noch dankbar für diese Top-Ausbildung, für dieser Ausbildung.

00:22:05: Sie hat mich dann in die Schweiz weiter empfohlen.

00:22:09: Da habe ich das ganze ja beschleunigt in einem Jahr, was andere Berufsstudler in drei Jahren lernen und hab dann vor der Kammer einen Innsbruck.

00:22:15: Weil die Schweiz, wenn nicht zur EU gehört, hab dann meine Prüfung in Innsbrück abgelegt.

00:22:21: Und wir waren natürlich da noch stolz mit neunundvierzig, dass man es dann noch schafft und kann sich konzentrieren kann.

00:22:28: Es ist auch eine Prüfungssituation dann wieder gewesen aber ich wollte mir den Kindern beweisen.

00:22:34: Und das hat mir unwahrscheinlich viel bedeutet.

00:22:37: Dann habe ich dann mit meiner Geschäftspartnerin einen Laden in Lübeck noch aufgemacht und den haben wir für zwei Jahre auch bewusst nur angemietet, genau!

00:22:48: Das war für mich ein großes Glück weil ich deine Struktur hatte und aufgefallen war.

00:22:55: Und das mit der schulischen Zeit in der Schweiz hast du auch organisatorisch geregelt bekommen, weil deine Kinder waren ja zumindest noch schuldpflichtig.

00:23:03: Ja, meine kleinste war zwölf dreizehn.

00:23:06: Mein Mann oder Ex-Mann hat sich dann natürlich in der Zeit auch um die Kinder gekümmert und meine Eltern natürlich ganz stark.

00:23:15: Das waren immer Blöcke von einer Woche.

00:23:16: ich musste eine Woche in die Schweiz gehen sieben Mal acht mal.

00:23:22: Das hat hervorragend geklappt.

00:23:24: War natürlich anstrengend, weil ich hatte auch noch den praktischen Teil bei meiner Indie-Beschäft in der Werkstatt.

00:23:32: Da hatten wir nicht den Laden eröffnet sondern in ihrer Werkstatte die sie heute noch führt.

00:23:38: Dort habe ich dann den praktischem Teil gemacht und hab morgens und abends gelernt den schulischen Teil.

00:23:43: also es war schon anspruchsvoll aber dadurch hatte ich natürlich wieder ein Ziel.

00:23:50: Ich konnte mich wie an einem Seillang hängen.

00:23:52: Und das war ja auch wieder, als er den Laden schon aufgemacht hat?

00:23:55: Also die Ausbildung war dann ein Abschluss und zwei Jahre war jetzt so einen Zeitraum, der so ein bisschen eingefasst und begrenzt war, wo du dich nicht festlegen musstest auf.

00:24:07: Das mache ich jetzt in den nächsten

00:24:09: Jahren.

00:24:11: Was macht ihr mit dem ... an der Tätigkeit der Floristin am meisten Spaß.

00:24:15: Das ist das

00:24:16: Brautbouquet

00:24:17: binden oder?

00:24:18: Ich liebe das Produkt, ich liebe Blumenpflanzen den Geruch und ich wollte einfach auch wissen wie geht man wirklich mit diesen Schnittblumen oder mit den Pflanzen?

00:24:29: hier geht man damit um.

00:24:31: Wie mache ich das?

00:24:32: so dass sich wirklich das Wissen habe dieses Produkt auch zu verkaufen sodass ich das ruhige Gewissens verkaufen kann, dass ich toll binden kann, das ich toll stecken kann?

00:24:43: Man muss ja zu dieser Floristenausbildung schon eine Menge lernen, was alleine gar nicht so weit.

00:24:49: Ich sag mir, sieben, achthundert lateinische-botanischen Namen der Bülten.

00:24:55: Es gehört ganz viel dazu, was ne Floristin können muss.

00:25:00: Nicht nur das handwerkliche Geschick sondern auch wirklich viele Theorie die dahinter steckt.

00:25:07: Ja und das erfüllt mich.

00:25:09: Die Menschen kommen in den Laden, die kunden Die gehen nachher mit einem Produkt raus, wo sie sagen, das ist so schön.

00:25:15: Mit einem Lächeln

00:25:16: geht

00:25:17: es überhaupt

00:25:19: nicht!

00:25:21: Das ist natürlich was anderes als wenn man Gewerbeabfälle findet.

00:25:24: Das ist ein Positivbesetzes Produkt, was einfach mein Herz erfüllt.

00:25:30: Das ist etwas Werdernbares.

00:25:33: Ja, ich habe auch immer gerne einen frischen Straußblumen zu jeder Jahreszeit gerne bei mir stehen.

00:25:38: Und ich

00:25:38: finde es ärgert doch so.

00:25:39: Es ist ein ehrlicher Beruf und ein handwerklicher Beruf.

00:25:44: Man merkt natürlich auch am Tag was man getan hat.

00:25:47: Natürlich

00:25:48: ist das anstrengend.

00:25:49: Es is

00:25:49: unwahrscheinlich viel arg.

00:25:51: Wirklich jeden Morgen früh aufstehen.

00:25:53: Meine Geschäftspartnerin ist glücklicherweise zum Markt gefahren Das

00:25:57: ist ein Großmarkt

00:25:57: nach Hamburg, hat dann da in die Koffer sie als Meisterin natürlich auch wirklich den Plan hatte.

00:26:01: Ich als Newcomer natürlich nicht so sehr wie Sie, kann man ja überhaupt nicht vergleichen und da war ich natürlich dankbar dass das sie das Know-how hatte und ich habe dann die Laden betreut

00:26:12: und das war

00:26:13: toll.

00:26:14: also man lernt viel, ne?

00:26:16: War eine gute Zeit!

00:26:17: Es war

00:26:17: eine super Zeit!

00:26:18: Ja schön, schön.

00:26:20: Du hast es ja vorhin schon kurz erwähnt du bist über die Blumen zu Instagram gekommen.

00:26:25: Du hast dann irgendwann einfach mal angefangen, ein paar Streuße zu binden und darüber so'n bisschen zu berichten auch worüber man achten muss in der Pflege-der-Buhung-Anschnitt wie man sie länger halten kann.

00:26:39: Hast dich da mit dem Thema Instagram?

00:26:44: beschäftigt.

00:26:45: Und dann kam irgendwann die Idee dazu, dass du einfach deine persönliche Geschichte damit einbettest und einpflichtst und hast da tatsächlich dann einen Nerv getroffen.

00:26:55: Und zwar nicht nur mit hey das ist jetzt mal ein virales Video wie toll sondern es hat so sehr eine Nerv Getroffen, dass Du wirklich Menschen inspirierst und Menschen mitnimmst.

00:27:09: Wann hast du das gemerkt, dass es jetzt nicht nur was Kurzfristiges ist sondern dass du da offensichtlich wirklich etwas auslösen kannst?

00:27:18: Also die ersten Reals gingen ja gleich viral mit eineinhalb Millionen und mit einer Million.

00:27:26: Anfangs haben ich sage mal enge Freunde in meiner Familie oder Menschen dies übertroffen war, wir haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen Und die haben zu mir gesagt, ob ich mich nicht schämen würde.

00:27:37: Das wäre ja peinlich und meine Kinder haben aufgesagt.

00:27:39: Oh Mama wie kannst du die Geschichte da erzählen?

00:27:44: Ich habe mich dann auch wirklich gefragt, oh Gott Katrin was hast du jetzt gemacht?

00:27:48: Anderthalb Millionen Menschen!

00:27:49: Das

00:27:50: ist wirklich... ich hab wirklich gedacht, ich hatte einen großen Fehler gemacht.

00:27:57: Und es war mir selber dann auch unangenehm weil Ja, irgendwie so als ehemalige Geschäftsrau und erzählt man über seine Gefühle.

00:28:06: Und sagt die Schlechtes ein geht?

00:28:08: Weil ich hab das ja wirklich öffentlich gemacht, dass ich gesagt habe hey!

00:28:11: Ich war am Bogen.

00:28:11: Ich war an der Psychiatrie.

00:28:12: Ich hab mir alles öffentlich gemacht.

00:28:15: Ähm... Und dann hab' ich mich wirklich gefragt vielleicht hab', ich doch einen Fehler gemacht weil wir haben Kindern das auch äußerst unangenehm

00:28:23: gemacht.

00:28:27: Dann habe ich aber so eine Resonanz bekommen.

00:28:29: So viele Frauen, die geschrieben haben, endlich mal jemand, der das wirklich mal sagt.

00:28:33: Endlich mal jemand ... Der zeigt wie schwer der Weg ist und endlich mal einer, der genauso fühlt wie ich auch.

00:28:43: Und das hat mich dann zum Umdenken bewegt, dass ich gedacht hab, hm, okay, das ist vielleicht doch gar nicht so schlecht?

00:28:50: Zu groß war der Fehler für mich.

00:28:51: Zu groß

00:28:51: waren vielleicht gar nicht.

00:28:53: Da habe ich einfach weitergemacht!

00:28:55: Und dann kam er nachher der SWR auf mich zu, die mich dann angefragt haben für dieses Nachtcafé.

00:29:01: Für diesen Fernsehauftritt.

00:29:03: das war glaube ich letztes Jahr in Miami.

00:29:05: Dann kam Tamaris, sie wollten mir so ein Ruin Empowering Video haben, die mit mir gedreht.

00:29:12: Ja und dann ging es natürlich ab ne?

00:29:13: Ich habe dann viele Follower gewonnen und hab jetzt auf eine WhatsApp Gruppe aufgebaut von Frauen in Deutschland-Österreich, der Schweiz und auf Mallorca bis

00:29:24: jetzt

00:29:24: die sich verknückeln können in den unterschiedlichen Regionen, die sich austauschen können.

00:29:30: Die sich treffen, die zusammensummen und ich gebe diese Gruppen auch Impulse über zum Beispiel Wechseljahre.

00:29:37: was bedeuten die Wechseljarraken?

00:29:39: mit einer Erste einen Zoom vor Über Ernährung das möchte ich noch mit rein bringen in so ein Zoom-Coll Und die verknüpfen sich und sind dann bar, dass sie sich gefunden haben.

00:29:49: Das freut mich so, dass ich Menschen zusammenbringen kann.

00:29:52: Dass sie nicht mehr alleine sind.

00:29:54: Ich bitte jetzt auch Mentorings für Frauen.

00:29:56: Es haben hier so viele Frauen angeschrieben, die gesagt haben, Katrin, ich find deine Tohls!

00:30:02: Ich möchte da auch wieder fröhlich sein... Wie hast du das geschafft?

00:30:05: Seitdem bitte ich jetzt auch mentoring.

00:30:06: Dann nenn es bewusst nicht Coaching.

00:30:08: Ich finde das ein schrecklichen Begriff.

00:30:10: Jeder nennt sich irgendwie Coach Bin ich nicht.

00:30:13: Ich bin kein Code, ich kann nur meinen Wissen weitergeben, meine Learnings und kann dann sagen wie ich vielleicht diese Frauen dann auch voran dringen und dass sich sagen wird denk mal so rum!

00:30:27: Du hast also wirklich geschafft die Menschen zu berühren mit einem Thema wo andere sagen das ist mir viel zu sehr mit Scham behaftet.

00:30:35: da möchte ich gar nicht rausgehen.

00:30:38: Hattest du das Gefühl es liegt etwas größeres unter der Oberfläche.

00:30:43: Ich habe das jetzt schon gerade in der jüngeren Vergangenheit häufiger gehört, dass das Thema Einsamkeit fast... fast so etwas wie eine Epidemie ist, also viele Menschen sind einsam.

00:30:53: Ich war ja selber einsam!

00:30:54: Ja

00:30:54: und trauen sich ums darüber zu reden.

00:30:56: Ich

00:30:56: hab's ja gesagt hey ich bin einsam, ich habe dann auch ein Post gemacht am Sonntag wo ich gesagt hat mein Herz ist so schwer es gibt mir so schlecht ich bin allein.

00:31:06: das hat die Frauen dann auch bewegt auf mich zuzukommen und zu sagen ey ich bin auch alleine und dass ich dann über meinen Weg über diesen Prozess gesagt habe Ich lerne das jetzt aber gerade.

00:31:17: Ich gehe mit mir alleine essen, ich gehe mit mich alleine wandern, ich geh allein den Jakobsweg, ich gehe allein nach Paris.

00:31:23: Ich mach jetzt alles alleine!

00:31:25: Heute ist es für mich easy.

00:31:26: Nur das war ja ein Prozess und in diesem Prozess hab' ich meinen Follower oder die Frauen... Die mich jetzt auf Instagram sehen, die hab ich damit glaube ich angesprochen und die haben gesehen.

00:31:38: Ich bin nicht allein!

00:31:39: Es gibt auch andere Frauen, die an...

00:31:40: Und es gibt mal jemanden der sich traut darüber zu sprechen?

00:31:42: Ja

00:31:42: und das muss nicht mit Schaar behauptet sein weil wenn man in so eine neue Rolle kommt als geschiedene geträhte Frau Hey wie soll's denn dann sein?

00:31:51: Du hast nicht alles wieder vorder.

00:31:52: Nee du hast es dir ja auch nicht ausgesucht.

00:31:56: Du bist in diese Situation geschoben worden wie das Leben halt manchmal einen in Situationen schiebt, die eigentlich recht sind.

00:32:04: Wir haben dann über den Weg die Freunde reagiert, die am Anfang so ein bisschen die Nase gerumpft haben und gesagt haben wir kannst du über so etwas Privates sprechen gerade weil wir Norddeutschen ja auch gar nicht so dafür bekannt sind unser Herz auf der Zunge zu tragen.

00:32:20: Die haben sich zurückgenommen muss ich ganz ehrlich sagen.

00:32:23: also meine Eltern haben auch gesagt okay Jetzt bist du bewegt.

00:32:28: Das ist toll!

00:32:29: Wir sind stolz auf dich und das war alles richtig so, wir haben es einfach nicht überblickt am Anfang.

00:32:35: Ich wusste ja auch nicht wo's hinführt.

00:32:37: Ich hab's einfach nur gemacht.

00:32:41: Heute hat sich das Blatt natürlich gewendet aber das war für mich auch nicht leicht.

00:32:45: Es waren mir auch alles furchtbar unangenehm.

00:32:47: Ging

00:32:47: ja auch alle schnell?

00:32:48: Es

00:32:48: ging alles so schnell.

00:32:49: Das hat mich ja selber alles überrannt.

00:32:53: Ja, jetzt bin ich natürlich froh, dass sich durchgehalten hat.

00:32:55: Schon!

00:32:56: Was sagen die Kinder?

00:32:57: Die Kinder sind ja mal die größten Kinder,

00:32:58: oder?

00:32:59: Nein, sie sind jetzt auch schon so viel über Mama und sagen jetzt außerdem ist das alles gut.

00:33:04: Es geht in die richtige Richtung und ich halte meine Kinder daher auch raus.

00:33:09: Sie müssen selber irgendwie gehen und ihr habt da eine Öffentlichkeit nicht zu suchen.

00:33:13: Das müssen die selbst für sich entscheiden.

00:33:15: Absolut, genau.

00:33:16: Die machen ihre eigenen Sachen und ihre eigenen Kanäle.

00:33:19: Du gibst deinen Followern unter anderem täglich Impulse mit, wie so ein Neustart gelingen kann.

00:33:26: Und ich fand das sehr nett, weil teilweise nennst du das Mäuse-Schrittchen?

00:33:32: Ja, deine Mäusesteps!

00:33:33: Weil ich ja weiß, wie es ist und für mich war das leichter.

00:33:38: sich immer Tag für Tag vorzunehmen.

00:33:40: Und

00:33:41: nicht Woche für Woche oder Monat für Monat, weil es steht so ein riesen Bergbau ein.

00:33:45: Ich glaube das ist es noch?

00:33:46: Was man so leicht umsetzen kann und leicht überblicken kann... Erst keine

00:33:50: Uhr für heute!

00:33:51: Heute Morgen bis Räuterabend.

00:33:54: Und dann am nächsten Tag wieder.

00:33:56: Dann habe ich wirklich versucht aufzuwachen und meine Tools anzuwenden indem mich die Mundwinkel nach oben ziehe, indem ich mir sage hey Katrin, heute wird ein richtig toller Tag für einen tollen

00:34:06: Tag.

00:34:07: Und zieh die Mundwinkel dabei nach oben, obwohl wir manchmal vielleicht gar nicht danach ... Ich mach es einfach.

00:34:11: Weil ich mir das antrainiert hab und dann geht's mir besser!

00:34:14: Und dann stehe ich auf und lächel mich noch zehn mal irgendwo anders im Spiegel an und ziehe die Mundwicke nach oben... und sag mir dann am nächsten Mal so, heute probierst du das wieder?

00:34:24: Und irgendwann klappt

00:34:25: das?!

00:34:25: Irgendwann geht das?

00:34:26: Oder das Gummi-Band?

00:34:27: Das war ja auch eines meiner besten Tools, wenn sich mit dem Gummi Band umgehängt haben im Laden auch schon.

00:34:31: Ich habe es zu schnell lassen weil ewig das war ja mein ... Mein zweiter Step, dass ich dieses Gummiband habe zu schnellen lassen, wenn schlechte Gedanken kamen um diese neuronalen Verknöpfung im Hirn neu zu verbinden.

00:34:44: Um mir neue Impose zu setzen, neue Wege zu gehen im Hirnen und was dann kann Veränderungen auch kommen?

00:34:52: Ja, das ist glaube ich also dieser kleine schnelle Schmerz den so rutschneizendes Gummiband auslöst.

00:34:58: Wenn das so ein Gedankenkarussell zum Stoppen bringt dann ist das bestimmt eine ganz gute Idee.

00:35:02: Und dann wirklich sich aktiv auch zu sagen halt schau ich neige diesen Gedanken nicht weiter und dann aktiv einen positiven Gedanken denken und in die Fülle gehen und nicht in den Verlusten.

00:35:13: Das hab ich mir hart an trainieren müssen.

00:35:15: Und das habe ich auch in meinem E-Book dann alles runtergeschrieben, Allmoney Tools was ja unwahrscheinlich vielen Frauen hilft die sich erst bei mir bedanken und sagen mal danke!

00:35:24: Ich fit jetzt in ein neues Mindset, es geht mir besser und ich kann endlich wieder atmen.

00:35:28: Und ich habe einen Weg für mich gefunden!

00:35:29: Da freue ich mich natürlich.

00:35:31: Dein E-Book sind zehn Punkte gegen das Alleinsein oder wie man den Neustart gut aufsetzen kann?

00:35:37: Das sind natürlich mehr als zehn Punkte.

00:35:39: Es ist eine ganze Reihe die ich runtergeschrieben hab, wie ich das gemacht habe von A bis Z um in dieses positive Mindset zu kommen.

00:35:48: Das können wir gerne in den Shownotes des Podcasts dann verlinken.

00:35:51: Das kann man über dein Insta-Account erwerben, genau.

00:35:56: Kann ich sehr gerne verlinken!

00:35:58: Jetzt sieht ja auf Instagram so neu anfang immer nach Aufblühen aus.

00:36:03: Das gibt da aber sicherlich auch einen ganz unglamourösen und harten Teil, den man nicht

00:36:09: sieht... Ja das ist der allergrößte Teil.

00:36:11: Was war denn der härteste Teil des Weges?

00:36:14: Den man nicht so auf Instagram sieht?

00:36:16: Ja,

00:36:16: der härteste Teil.

00:36:17: Ich hab ja genauso schlaflose Nächte gehabt.

00:36:19: Ich habe genauso Kummer gehabt und mein Herz war genau so schwer.

00:36:24: Ich sah schlimm aus.

00:36:25: Ich hatte zehn Kilo Gewicht verloren aber das habe ich auch alles auf Insta geteilt.

00:36:30: Ich haben mich halt gezeigt wie ich aussah.

00:36:32: So ausgemergelt leer in den Augen diese Sonntage allein die ich dann ja gepostet habe und gesagt habe hey ich geh trotzdem weiter Ich gehe jetzt trotzdem allein.

00:36:41: Heute ist

00:36:42: kein guter Tag, aber... Das war

00:36:43: ein guter Tag!

00:36:44: Aber ich will, dass ein gutter Tag will.

00:36:46: Ich schließe das ab mit einem guten Tag oder als guten Tag?

00:36:49: Klar, es war natürlich anstrengend die Ausbildung und Kinder.

00:36:52: Ich musste mir neu zu Hause schaffen.

00:36:54: Es war ja nicht mein Zuhause-Beweg gewohnt haben.

00:36:57: Ich muss mir die Ausbildung mehr hart erarbeiten lernen.

00:37:02: Das ist ja nicht mehr alles Glamourist.

00:37:04: Ganz den Gegenteil.

00:37:05: Dass wir wahnsinn auswaschen, dass wir würden wischen ... das ist wie der Schülerin sein, dass es den Laden anbieten mit meiner Geschäftspartnerin.

00:37:16: Das ist ganz viel harte Arbeit

00:37:18: gewesen.".

00:37:19: Und du hast dich ja auch weiterentwickelt von.

00:37:22: Du bist die Frau von?

00:37:24: Genau!

00:37:25: Zu Ich bin jetzt meine eigene, ich bin Kathrin.

00:37:28: Genau.

00:37:28: Ich bin meine

00:37:29: eigene Marke, sage ich mal in Anfangsschlägen.

00:37:31: Das hat sich ja im letzten Jahr jetzt so rauskristallisiert, dass ich selber was auf die Beine gestellt habe.

00:37:38: Vor dem war ich schon die Frau von, wir haben zwar zusammen gearbeitet und da war ja nicht mein Unternehmen.

00:37:43: Wir haben es ausgebaut aber meinen Mann oder Ex-Mann ist natürlich der Kopf gewesen das ist ganz klar.

00:37:50: Ist ja schon auch interessant.

00:37:54: Er macht das aber brillant muss sich ganz ehrlich sagen also gut ab und das wusste ich immer wieder zu schätzen Und jetzt habe ich eben mein eigenes Business aufgebaut.

00:38:06: Also nicht nur, dass sich Touristin gelernt hat, sondern dass ich jetzt anderen Frauen mutgebe und das wusste ich ja nicht!

00:38:14: Dass sie denn diese Richtung entwickeln.

00:38:17: Das hat sich so geblieben.

00:38:18: Ja...

00:38:20: Und das freut mich natürlich.

00:38:21: Das ist wirklich schön.

00:38:22: Ja.

00:38:23: Und weißt du, was mich für dich freut?

00:38:25: Ich sehe, dass du sehr viele positive und nette Kommentare... Total!

00:38:28: ...und Rückmeldungen bekommst.

00:38:30: Total!

00:38:30: Das ist das Schöne weil die Frauen schreiben sich an und sie sagen Katrin danke deine Gegend habe ich ein Studium angefangen oder deine wegen stehe ich jetzt wieder morgens auf Weil der Tag wird doch schön dadurch, dass ich deine Tose anwende.

00:38:46: Ich bin auf dem Weg nach oben.

00:38:49: Danke, dass du mich immer wieder darauf hinweist in die Fülle zu gehen.

00:38:52: Ich hab das jetzt kapiert oder ja weiß ich nicht irgendwie, dass sie sagen... Oder wenn es auch nur ein Klamottenimpuls ist für mir?

00:39:00: Die bekommst du auch!

00:39:01: Ja, ich habe meine Klamotten alle Ewigkeiten, zwanzig, dreißig Jahren zum Teil.

00:39:07: Dass ich noch so einen Allesnicking aus T-Shirt anrabe oder Donaldson mal getragen habe wo die sagten hey das habe ich auch noch im Bestrack Das hole ich jetzt auch wieder raus.

00:39:15: Lustig, was die Menschen dann wieder mit etwas positive und einem guten Schritt versnutzt haben?

00:39:20: Und dass man in alle Richtungen Impulse geben kann... ...und da freue mich so dumm, weil wir sind eine positive schöne Community!

00:39:29: Und das finde ich so gut.

00:39:30: Es ist schön, dass es das in dieser Welt, in dieser Netzwelt gibt.

00:39:34: Jetzt möchte ich aber trotzdem fragen.. Ich habe die gar nicht gesehen, aber kriegst du auch Hasskommentare?

00:39:39: Also seitdem vielen

00:39:40: Menschen, das

00:39:41: ist ja oft so heftig was da getan wird jetzt nicht von dir.

00:39:44: Aber manchmal lese ich das und denke wie können Menschen so etwas schreiben?

00:39:48: Aber die Erfahrungen macht ...

00:39:50: Ich habe

00:39:51: vielleicht, ich

00:39:52: sage mal, ninety-fünf Prozent sind absolut positiv.

00:39:55: Die negativen, die kommen, da schreibe ich dann auch nicht zu.

00:40:00: Warum nicht?

00:40:00: Ich verlieb mir nichts dabei!

00:40:02: Und damit muss ich leben.

00:40:03: wenn es deren Meinung bis hey, dann ist das so.

00:40:05: Das Instagram hat ja auch einen Ausknopf, ne?

00:40:08: Ja.

00:40:09: Aber das

00:40:09: ist schön!

00:40:10: Mit den paar...

00:40:11: Das finde ich eben.

00:40:13: Aber dass es wirklich auch ein gutes Zeichen, dass sowas auch möglich ist.

00:40:18: Dass es nicht runtergerissen wird, sondern die Community und das ist ja auch so ein Effekt wenn eine positive Grundstimmung da ist, dass sich das dann potenzieren kann und das negative und schlechte, das hat gar keine Chance durchzusetzen.

00:40:35: Nee, hat das zum Glück nicht.

00:40:37: Und ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, worin ich anderes Flöhe wiegen will?

00:40:40: Weil ich gebe jeden Tag Impulse und versuche den Frauen zu helfen.

00:40:47: Ja, ich denke es ist einfach positiv besetzt.

00:40:50: Das

00:40:50: kann sich gar keine abarbeiten an dir!

00:40:52: Nicht

00:40:53: so wirklich!

00:40:54: Aber wer's wird dir der

00:40:54: kann das auch tun... Ach, irgendjemand würde bestimmt was finden,

00:40:57: ne?!

00:40:58: Jetzt hattest du es ja vorhin schon angerissen, das finde ich auch total schön.

00:41:02: Deine Geschichte oder das wo du die Frauen mitnimmst findet gar nicht mehr in so einem virtuellen Raum statt, sondern du nimmst sie auch mit ins richtige Leben.

00:41:11: Also du hast, ich weiß gar nicht ob du es in Paris angefangen hast oder ob da schon vorher war?

00:41:15: Ich weiß, es gab einmal ein Treffen in Hamburg also einen Treffen der richtigen Welt in Hamburg.

00:41:21: Es gibt im Follower-Treffen und es gab jetzt schon ganz viele, genau wie es angefangen hat.

00:41:24: In Paris

00:41:24: es gab Treffen...in Hamburg und es gibt jetzt.

00:41:30: Übermorgen ertreffen wir auf den Jakobsweg in der Lüneburger Heile.

00:41:33: Ich gehe den Jakobesweg für einige Tage und habe dann die Frauen eingeladen, mich zu begleiten von einem Tag.

00:41:38: Und ich bin gespannt wie viele kommen.

00:41:40: Mich freut mich über jeden, der kommt, über tolle Gespräche... Das ist einfach total... das träumt mich einfach, dass sich die auch mal umarmen kann und man sagen kann Mensch okay du bist das!

00:41:50: Du hast mir schonmal geschrieben oder?

00:41:53: Wir haben schonmal gechattet.

00:41:54: Einfach schön, wenn man sich dann auch in real life trifft.

00:41:57: Und diese Frauen die sich in meiner WhatsApp-Community treffen... In Lübeck habe ich sie neulich überrascht und bin dazugekommen.

00:42:03: Das ist so nett!

00:42:05: Es ist so schön und das beflügelt mich auch.

00:42:08: Wie viele Leute haben Sie da jetzt so gefunden?

00:42:12: Also wie viele Leute kommen oder in diesen realen Treffen?

00:42:16: Das ist

00:42:16: ganz unterschiedlich.

00:42:17: also es kommt ja doch an welche Region das gerade ist.

00:42:20: Also jetzt in Lübäck waren wir glaube ich Fünfzehn Frauen.

00:42:26: In Paris waren wir das erste Mal, glaube ich dreißig und dann hatte ich ja auch noch mal kleinere Gruppen eingeladen, dann bewusst kleinere,

00:42:35: dass man sich austauschen und unterhalten kann.

00:42:38: Da waren

00:42:38: wir dann glaube ich sieben und da hatten wir einen wunderschönen Nachmittag, sind durch Paris gestreift haben uns über unsere Lebenswege ausgetauscht, sind essen gegangen und das war einfach total nachmittags.

00:42:50: Ja, schön.

00:42:51: Toll!

00:42:53: Das ist aus der virtuellen Welt dann auch schön in die Realität gehen können.

00:42:58: Wie viele jetzt auf den Jakobsweg mitkommen?

00:43:00: Das weiß ich nicht und lasse mich einfach mal überraschen.

00:43:02: Da kann man sich so registrieren.

00:43:05: Ich habe den Ort mitgeteilt und dann kommt wer Lust hat...

00:43:12: Erzähl noch mal ganz kurz.

00:43:12: Also ich wusste selbst tatsächlich auch nicht, dass wir einen Teil des Jakobswegs hier im Norden haben.

00:43:18: Geht der irgendwie los?

00:43:19: Also er geht los in Düneburg richtig?

00:43:21: Nee, da geht gar nichts los in Lüneburg.

00:43:22: Der geht

00:43:23: noch wieder nordlos

00:43:25: und der führt dann bis Santiago de Composteli.

00:43:28: Den Teil kippt man ja irgendwie aber das hier schon...

00:43:31: Man erkennt es an dieser Muschel die als Wegweiser gilt.

00:43:37: für diesen Jakobsweg kann man dann manchmal auf der Straße sehen oder an Gebäuden, als Schild irgendwo wo es dann an der Straße ans Wegweiser dient und diesen Weg kann man gehen bis zur Kathedrale.

00:43:52: Und wie lange hast du geplant?

00:43:55: Ich habe jetzt in Lüneburg nur fünf Tage und ich bin vor zwei Jahren bis Santiago de Corpostela gem pilgert.

00:44:02: zehn Tage allein

00:44:04: Und das ist jetzt einfach ein anderer Abschnitt.

00:44:08: Das habe ich mir in den letzten Wochen so spontan überlegt, dass ich dachte, oh, ich mache das mal hier oben im Mörn, warum denn nicht?

00:44:14: Soll ja muss er nicht immer irgendwo hinfliegen sein oder kann ja auch hier einfach seinen kleinen Rutsack packen und gehen.

00:44:18: Absolut!

00:44:19: Absolut passt ja auch dazu, einfach losgehen.

00:44:22: Ja.

00:44:22: Wünsche ich dir gutes Norddeutsches Wetter.

00:44:25: Dass es dann eine schöne fünftige Tour wird.

00:44:29: Bestimmt.

00:44:31: Geht's dann schon zurück nach Paris?

00:44:34: Nee, ich hab es noch viel vor im Sommer.

00:44:36: Ich habe jetzt auch noch einige andere Anfragen für Podcasts.

00:44:40: Ich hab auch noch ein ganz tolles TV-Projekt, das sich aber noch nicht erzählt haben.

00:44:47: Und Frauenzeitschriften ... Ich hatte viele Interviews nur für Frauenzeestschrifte.

00:44:54: Das ist natürlich jetzt auch ein

00:44:56: Stück

00:44:57: meiner Arbeit geworden mit diesen Interviews und ... Genau, Kooperationen.

00:45:03: Viele fragen mich auch an, wobei ich da gar nicht so sehr ständig irgendwelche Links reinstelle.

00:45:09: Das mache ich nämlich fast gar nicht.

00:45:11: Nur das, wo ich wirklich meine Dasticht voll hinter.

00:45:14: Das ist mir eigentlich sehr wichtig!

00:45:15: Das

00:45:15: ist auch wichtig?

00:45:17: Genau und mein Ziel war es eigentlich im Oktober wieder nach Paris zurückzukehren.

00:45:21: Ich habe bis jetzt aber noch keine Wohnung.

00:45:23: Ich hatte eine traumhafte Wohnung über Leute die ich dort in der Familie kennengelernt habe zu einem auch sehr guten Kurs in einem wunderschönen Viertel in Passier wo ich ja die letzten Monate geliebt habe.

00:45:33: und die Wohnung wird leider verkauft.

00:45:36: Ja, sehr schade!

00:45:39: Und jetzt bin ich noch auf der Suche... Aber ich muss ganz ehrlich sagen, es kommt jetzt das zu mir was kommen soll.

00:45:45: Ich bin ja nicht mehr so in Druck, dass ich denke oh, aber wenn das dann und da nicht klappt ist das eine Katastrophe, die ich lasse fließen.

00:45:52: Das habe ich auch gelernt in den letzten Jahren.

00:45:55: Alles Gute kommt auf mich.

00:45:56: Es wird schon kommen!

00:45:57: Wenn es kommen, wenn es kommen sollen.

00:46:00: Und wenn nicht, dann die ich eben erst im Frühjahr wieder nach Berlin ist.

00:46:03: also da bin ich echt easy geworden.

00:46:06: Kannst du auf dich zukommen lassen?

00:46:07: Ich

00:46:07: kann nicht auf mich zukommen, aber ich habe mir eine tolle Base in Paris aufgebaut.

00:46:10: Ich hab so viele tolle Menschen, die ich da kennenlernen durfte.

00:46:13: Ähm...ich weiß wo was ist.

00:46:19: Wie ich mich zurechtfinden muss in Paris.

00:46:21: also ich lehne es einfach.

00:46:24: Deine Familie, deine langjährigen Freunde, deine Kinder Die haben jetzt ja sozusagen zwei Catringskennen gelernt.

00:46:32: Also einmal die heile Familie und die Frau in diesem System Und dann die Frau, die sich komplett neu erfunden hat.

00:46:40: Du bist jetzt nicht mehr die Frau von?

00:46:42: Wer würdest du sagen, bist du heute?

00:46:45: Heute bin ich einfach Katrin und ich habe einfach meine Bestimmung wirklich gefunden – Nicht nur durch die Blumen sondern auch durch das Konnekten von Menschen.

00:46:55: Ich konnte schon immer gut auf andere Menschen zu gehen.

00:46:57: Das war eigentlich schon immer was, was mir gelegen hat, Menschen zu verbinden.

00:47:05: Es ist jetzt alles positiv besetzt.

00:47:07: Die Menschen kommen jetzt auf mich zu, auch in Paris und ich habe dann Frauen angesprochen, die sind dann auf mich zugekommen, die haben gesagt bist du die Katrin aus Paris?

00:47:14: Sie haben mich dann durch Insta erkannt und ich hab mich so gefreut.

00:47:19: Schön!

00:47:20: Und jetzt auch in Lübeck oder Hamburg.

00:47:22: Einige Frauen erkennen mich sprechen mich an und da freue ich mich so drüber dass da sowas Positives draus entstanden ist.

00:47:29: Und so eine große Community.

00:47:31: Ich

00:47:31: glaube ich bin echt bei mir jetzt angekommen mit... dass ich mit mir sein kann, dass ich mir ein Business aufgebaut habe.

00:47:37: Dass ich fest verwurzelt mit beiden Beinen auf dem Boden stehe und dass ich aufgefangen bin – und vor allem durch mich selbst!

00:47:45: Ja... Welcher Ratschlag würdest du sagen?

00:47:49: Hat dir bis hierher, wenn du die letzten sechs Jahre reflektierst am meisten weitergeholfen?

00:47:57: Welche Ratschlag….

00:48:00: ja das sich lernen muss endlich allein sein zu können.

00:48:03: Das ich mein Zuhause bin.

00:48:06: Das habe ich nie gecheckt.

00:48:08: Ich dachte, nach was erzählen die denn?

00:48:10: Was soll das bedeuten?

00:48:11: Wichtiger

00:48:12: Punkt!

00:48:12: Was

00:48:13: soll es heißen?

00:48:14: und ja... Und ich musste das erst ganz hart lernen.

00:48:18: War eine ganz harte Schule.

00:48:21: Worauf bist du am meisten stolz?

00:48:28: Dass ich so ne tolle Familie habe.

00:48:32: Das ist für mich das Allerwichtigste.

00:48:35: Und dass ich bei mir angekommen

00:48:39: bin.

00:48:41: Schön.

00:48:41: Kannste auch stolz drauf sein!

00:48:44: Ich würde jetzt bei dir gar nicht so sehr in die Zukunft blicken wollen, aber auf was freust du dich am meisten?

00:48:51: Was die Zukunft vielleicht für dich bereithält und was du jetzt noch gar nicht weißt, aber so von der Tendenz und von der Richtung her ist es das Unbekannte, was einfach zu dir kommen wird?

00:49:02: oder gibt es etwas wo du wirklich sagst?

00:49:04: Jetzt mal in die zukunft geblickt da freue ich mich darauf.

00:49:07: Nee, ich hab jetzt endlich vertrauen.

00:49:09: Ich lass jetzt fließen.

00:49:11: Ähm...ich bin glücklich so wie ich bin und muss mich nicht mehr über einen Mann definieren.

00:49:16: Und das ist ein ganz großer Gewinn!

00:49:18: Ich muss heute nicht mehr ein Partner an meiner Seite haben.

00:49:21: Das habe ich jahrelang gedacht dass ich nicht vollständig bin.

00:49:24: Dass sich ein Partner brauche, dass ich ohne Partner nicht leben kann.

00:49:28: Es Bullshit!

00:49:29: Aber das, wie gesagt, habe ich hart lernen müssen.

00:49:33: Ich habe so'n tollen Kreis von Menschen um mich.

00:49:37: Wenn ein Partner kommt, ist es fein.

00:49:39: Und wenn er nicht kommt, das ist auch fein!

00:49:40: Ich habe ein wunderbares Leben und ich hab so viel Spangen, dass was im Moment um mich hat unpassiert.

00:49:48: Das ist klasse, das hätte ich mir nie entgegen ertreuen können.

00:49:51: Also das ist so eine Richtung angenommen.

00:49:54: Und ich glaube einfach, das war mein Luxi erst.

00:49:57: Ich hab Vertrauen, ich lasse los, ich lass fließen... ...und ich bin einfach positiv.

00:50:01: Ich öffne meinen Herz Und ich gehe auf jeden Menschen kurz zu.

00:50:06: Ich habe meine Baustellen aufgewandt in meinem Leben, ich will keine Baustelle haben.

00:50:14: Ich möchte jedem gut begegnen können und offen

00:50:18: sein.".

00:50:19: Das hört sich nach einer sehr guten Basis für ein künftiges glückliches Leben an!

00:50:25: Ja, das habe ich ja schon.

00:50:29: Wenn du so weitergehen kannst dann hast du sicherlich noch vieles Spannendes was dir auch passieren wird und vieles Erfüllendes und Erfreulendes Und Ich werde dir auf jeden Fall folgen.

00:50:39: Auf jeden Fall weiter deinen Weg begleiten und bin auch selber sehr neugierig und was für Ideen du teilen wirst und wie du weiterhin deine Community inspirieren wirst.

00:50:51: Es ist ein ganz großartiges Gespräch Katrin.

00:50:53: Vielen Dank fürs Teilen Vielen Dank für deine Offenheit, vielen Dank für diesen Weg und auch großen Respekt und große Bewunderung für das was du geleistet hast in den letzten Jahren.

00:51:04: Ich freue mich sehr für dich dass es so positiv ist und dass du jetzt auch so positiv weitermachen kannst und ich danke dir sehr dass du heute zu Gast in meinem Podcast warst.

00:51:15: Ich danke dir lieber Hohner schön dass du da warst und schön dass sich meine Geschichte teilen durfte.

00:51:20: Herzlichen Dank und alles Gute lieber Katrin!

00:51:21: Danke

00:51:22: für dich auch.

00:51:26: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast einfach auf dem Podcast-Kanal deines Vertrauens.

00:51:32: Wenn du noch mehr wissen möchtest, folge den Work-Life Stories gerne auf Instagram!

00:51:38: Ich freue mich

00:51:38: wenn du bei der nächsten

00:51:39: Folge wieder einschaltest.

00:51:41: Bis dahin bleibe gesund und optimistisch deine Monarismen.

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