26. Zwischen Flugbegleitung, Rettungsdienst und Firmengründung – Meike Haagmans
Shownotes
Meike hat ihr erstes Unternehmen während ihrer Masterarbeit in Buenos Aires gegründet, ist heute als Flugbegleiterin unterwegs und hat sich parallel zur Rettungssanitäterin ausbilden lassen. Aus persönlichen Erfahrungen heraus sind weitere Gründungen entstanden – zuletzt 'Herzding', mit der Mission, Erste Hilfe selbstverständlicher in unseren Alltag zu bringen. Wir sprechen über mutige Entscheidungen, unerwartete Wendungen – und darüber, wie man seinen eigenen Weg findet.
✨ Darum geht’s in dieser Episode: • Wie Meike ihren Weg von der Flugbegleiterin zur Unternehmerin gestaltet hat • Gründen neben dem Job – zwischen Freiheit und finanziellen Herausforderungen • Was passiert, wenn äußere Krisen plötzlich alles verändern • Warum sie sich bewusst für eine zweite Ausbildung im Rettungsdienst entschieden hat • Die Geschichte hinter Littleplan und Herzding • Begegnungen aus dem Rettungsdienst, die berühren und nachdenklich machen • Der Umgang mit Abschied, Neuanfang und unternehmerischer Verantwortung
🎧 Eine Folge über Mut, Verantwortung und den eigenen Rhythmus im Leben. Ich wünsche Dir gute Erkenntnisse beim Anhören oder Anschauen.
Wenn Dir diese Folge gefällt, freue ich mich, wenn Du mir ein paar Sterne als Bewertung schenkst und den Podcast teilst. Vielen Dank! Du möchtest mich persönlich kontaktieren? Ich freue mich auf Deine Nachricht unter worklifestories@t-online.de
Work.Life.Stories. auf YouTube: https://youtu.be/2_UAMRfSF9Y
Mehr über Meike findest Du hier:
- Website: www.herzding.de
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/meike-haagmans-595b619a/
- Instagram: @herzding.de
Transkript anzeigen
00:00:06: Hallo und herzlich willkommen bei Work-Life Stories.
00:00:10: Ich bin Mona Rüßmann, in diesem Podcast geht es um die Faszination des Neustarts – beruflich, privat oder gleich beides zusammen!
00:00:19: Spannende Menschen erzählen hier von ungewöhnlichen Lebenswegen und mutigen Entscheidungen.
00:00:25: Lasst dich inspirieren!
00:00:27: Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören dieser Episode.
00:00:31: Los geht's.
00:00:36: Heute ist Maike Harkmanns, mein Popkastgast.
00:00:39: Wir treffen uns heute live in Düsseldorf was mich natürlich immer sehr freut wenn wir uns persönlich treffen können.
00:00:45: Maike ist Flugbegleiterin und Rettungssanitäterin darüber hinaus noch Gründerin und Mama und zwar nicht unbedingt alles nacheinander sondern das Ganze ist auch durchaus parallel passiert.
00:01:01: Das hört sich nach einem sehr abwechslungsreichen und spannenden Lebenslauf an.
00:01:06: Das ist es auch!
00:01:08: Darüber wollen wir in den nächsten Minuten sprechen, da freue ich mich sehr darauf.
00:01:13: ein ganz herzliches Willkommen, Maike Haagmanns.
00:01:16: Danke
00:01:16: Mona, danke dass du hier bist bei uns in Düsseldorf.
00:01:19: Ja, ich finde das ja total klasse, dass wir hier sind.
00:01:22: Wir haben uns getroffen im The Loft in Düsseldorf.
00:01:25: Das ist hier so eine... Also für mich scheint es wie eine ganz innovative Arbeitsumgebung.
00:01:31: Wo sind wir denn hier?
00:01:31: Wer trifft sich jetzt zum Arbeiten?
00:01:33: Genau also wir sind in der Innenstadt am Hauptbahnhof, in der Nähe vom Hauptbahnhofsloft ist ein Co-Working Space von einer Freundin die im Urlaub ist.
00:01:44: Deshalb ist es hier auch total ruhig gerade.
00:01:46: Wir sind ja in Osterfähen, hier sitzen wenn wir voll sind so um die zehn Personen und unterschiedliche Düsseldorfer Start-ups.
00:01:53: Und ich habe hier ein Tisch gemietet und wir dürfen in den tollen Besprechungsraum
00:01:57: holen.
00:01:57: Das ist wirklich schön hier!
00:01:59: Also vielen Dank, dass du uns hier treffen können.
00:02:02: Michael, deinem Leben ist viel los.
00:02:05: was würdest du sagen?
00:02:06: In welcher Situation bist du eher gerade Ehrrichtung Aufbruch oder Errichtung Ankungen unterwegs?
00:02:13: Du hast mir die Frage ja eben schon ganz kurz vorgelesen, seitdem denke ich zu einer... Ich versuche anzukommen.
00:02:20: Klappt man nicht so ganz aber ich würde sagen mein Ziel ist definitiv ankommen und nicht aufbrechen.
00:02:26: Okay also eher in eine Statik zu kommen Regelmäßigkeit.
00:02:33: Genau vor allem finanziell, das werden wir ja wahrscheinlich gleich nochmal ein bisschen ausführlicher besprechen.
00:02:39: ich war lange im Tourismus da gab es die Corona-Krise und ja da versuche ich wieder auf den Niveau zu kommen was so mein dem Stil auch was dazu passt beziehungsweise wo das wieder in einen Einklang kommt.
00:02:53: deshalb habe ich versucht definitiv anzukommen.
00:02:55: sehr schön fangen wir doch mal vorne an.
00:02:58: Was war dein Berufswunsch als Kind oder als Team?
00:03:01: Ja, ich wollte Pilotin werden.
00:03:05: Der ist entstanden auf einer Klassenfahrt nach Sevilla und das muss Da war ich siebzehn, Leistungskurs Spanien vor dem elften September noch und wir haben da wild mit der VRS-Kamera rumgefilmt auch beim Borden.
00:03:28: Ich glaube es war der Rückflug aber ich bin mir gar nicht mehr sicher auf den Rückflugs.
00:03:32: Und damals gab's die LTE bei das spanische Tochterunternehmen und das waren dann spanische Piloten und die waren sowieso locker.
00:03:40: und dann kommen da irgendwie siebzenjährige Mädels rein und halten die Kamera überall hin Und ich so, ja klar.
00:03:49: Was war eine Ehre?
00:03:49: Ja, was
00:03:50: waren die Ärzte?
00:03:51: Also, undenkbar moment.
00:03:53: Ja, total nach Jahrzehnten.
00:03:55: Total illiserisch.
00:03:57: Und dann bin ich vorne gestartet oder... Ich weiß es gar nicht mehr, aber ich glaube das war nur die Landung.
00:04:04: Dann war es um mich geschehen an Wölchegloten werden und habe das extremst verfolgt.
00:04:09: also ich hatte dann Poster an der Wand.
00:04:15: Ich bin jedes Wochenende an solarer Flughafen gefahren und habe Flugzeuge geschaut.
00:04:19: Und hab mich auf den Test vorbereitet, man durfte nur einmal im Leben die Lufthansa-Einstellungstest machen und hab denen dann gemacht und bin dann in dieser zweiten, also der Bestand aus zwei Teilen und bin am zweiten Teil herausgeflogen.
00:04:33: Ich hätte dann den Pilotenschein auch privat machen können aber ich war halt damals dann inzwischen neunzehnundzwanzig und das war einfach eine Summe, die ich glaube der Pilotensscheiner damals um nie zweiehunderttausend An das Euro oder D-Mark ist auf jeden Fall sechstellig.
00:04:47: Eine sechstellige Summe war das für mich und es war einfach zu hoch, das war eine Summe die ich mir in dem Alter nicht vorstellen konnte und habe dann gesagt, wo dann mache ich Plan B?
00:04:57: Plan B waren dann erstmal eine klassische Ausbildung im Lufthansa City Center zur Reiseverkehrskaufrau und bin dann sobald die abgeschlossen war, eine Woche später direkt zum Fliegen gegangen.
00:05:09: Und fliege seit im Jahr two-thausend drei bei der Lufthansa City Line als Fluggleiterin.
00:05:13: Also du hast einmal Kerosin geschnuppert?
00:05:16: Ja.
00:05:17: Hat dich nicht mehr losgelassen!
00:05:18: Genau.
00:05:20: Das war ja eigentlich schon so die erste Umleitung in deinem Leben.
00:05:23: Du hast dann einfach aus... der Situation, dass das jetzt mit dem Fliegen als Pilote nichts geworden ist.
00:05:30: Einfach was gemacht und hast gesagt gut dann gehe ich den anderen Weg.
00:05:33: Dann werde ich jetzt Flugbegleiterin und das begleitet dich seit vielen, vielen Jahren
00:05:38: jetzt.".
00:05:39: Man muss dazu sagen Ich bin total Lufthansa gebrandet weil ich irgendwie als Achtjährige auf dem letzten Flug nach Montevideo war.
00:05:50: Und damals gab es noch, das klingt total mal nahe.
00:05:53: Aber es gab Spielzeug für die Kinder und spezielle First Class Amnetic Kids für alle.
00:05:58: also wir haben mit der Economy geflogen aber das war sowas ganz besonders.
00:06:01: Wir sind da ehrenrunden geflogend um den Zuckerhut in den europäischen Zuckerhüt und wurden auch mit großen Plakaten Adios Lufthansa empfangen.
00:06:09: uns waren ein ganz toller Flug und seitdem bin ich Lufthan Sackbeinem.
00:06:12: deshalb war klar wenn nicht bei Lufthaans ans Cockpit kommen dann will ich auf jeden Fall irgendwie erst einmal eine Ausbildung machen weil man braucht ja auch was auf dem Papier Und muss ja auch die Eltern beruhigen, dass man irgendwas auf Papier hat.
00:06:23: Natürlich!
00:06:24: Das war dann halt die klassische Ausbildung und bin dann sofort zu fliegen.
00:06:28: Ja, wenn ich vorne nicht fliege kann, flieg' ich hinten
00:06:31: mit.
00:06:32: Gute Alternative!
00:06:34: Wie oft bist du jetzt unterwegs?
00:06:35: Drei Tage monat.
00:06:37: Also es ist eigentlich eine Mini Teilzeit, das sind fünf Tage im Monat.
00:06:43: Wir verdienen schon ein bisschen mehr als einen Minijob.
00:06:45: Das sind eigentlich fünf Tage aber wir sind aufgrund der wirtschaftlichen Situation gerade auf drei Tage kürzen und das sind immer feste Tage.
00:06:51: bei mir ist es immer Ende des Monats und das in drei Tagen am Stück
00:06:55: also gut planbar.
00:06:57: Und welche Ziele fliegst du an?
00:06:59: Alles in Europa
00:07:00: Alles in Europa, okay.
00:07:01: Und bist du meistens am gleichen Tag wieder zurück oder?
00:07:04: Nein, wir sind drei Tage am Stück.
00:07:06: also es sind dann jetzt, in diesem Monat hatte ich eine Übernachtung im Prag und eine in
00:07:13: Stuttgart.
00:07:13: Also durchaus noch über Nachtungen mit organisiert werden muss.
00:07:16: ja Ich frag deswegen, du fliegst in Teilzeit aber es gibt noch viele andere Themen die dich umtreiben.
00:07:22: Du bist Mutter eines siebenjährigen Kindes und außerdem noch Unternehmerin und Mehrfachgründerin.
00:07:29: Da wollte ich jetzt ganz gerne mal so ein bisschen mit dir drüber sprechen.
00:07:33: Du hast dein erstes Unternehmen, die Juventures schon bereits in Teilzeit aufgebaut während du noch in deiner Ausbildung warst, während deiner Masterarbeit in Buenos Aires.
00:07:44: das finde ich ja total spannend.
00:07:47: Ja!
00:07:47: Das ist ein Reisebüro für gebuchte Reisen aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln im jeweiligen Land.
00:07:55: finde ich total spannend.
00:07:57: Erzähl mal, wie du auf diese Idee gekommen bist?
00:07:59: Ich
00:07:59: hol mir ein bisschen weiter aus.
00:08:00: also ich hatte ja eben erzählt wir sind schon in Kindheitzeiten nach Montevideo geflogen.
00:08:05: es hat familiäre Gründe und als ich angefangen habe zu fliegen schnell gemerkt Fliegen macht Spaß ist ein Traumberuf.
00:08:12: aber das ist nichts was ich Vollzeit bis zur Rente mache.
00:08:15: Aber war sich auch nicht müssen möchte Und bin dann damals schon relativ schnell in Teilzeit gegangen hab dann angefangen zu studieren, hab den Bachelor gemacht während des Bachelorstudiums, das war eine ganz normale Uni in Deutschland im Praktikum in der Deutschen Botschaftenbundeseiress.
00:08:31: Und da mussten wir immer den Pressespiegel für den Botschafter
00:08:38: bereitstellen
00:08:39: und das war ja damals noch nicht digital sondern wir saßen dann wirklich mit der Schereau und der Zeitung und haben ausgeschnitten und eben dass dann auch so ein schönes weißes Blatt Papier geklebt Und unter anderem war da eine Anzeige von einem Teilzeit-MBA.
00:08:54: Und der hat mich total angesprochen, weil man konnte ein MBA machen immer in den Sommermonaten drei Sommerlang oder in den Wintermonaten dreivinter lang und für mich war ja gleich stand ja kurz vorm Abschluss vom Bachelor und ich konnte aber kein Fulltime-MDA machen, weil damals musste ich noch fünfzig Prozent fliegen Und ich hätte aber drei, also drei Sommermonate in Buenos Aires sind.
00:09:19: Drei Winter Monate in Deutschland und das ist glaube ich ganz attraktiv die mal zu umgehen.
00:09:26: Kurz an eingeschrieben in Argentinien.
00:09:30: Damals kam mir noch zugute dass da die haben ja alle jubeljahre eine Wirtschaftskrise.
00:09:34: Da war auch Wiener einer es waren in zwei tausend neun und habe diesen MBF wirklich für einen Schrockpreis bekommen.
00:09:42: Muss man so sagen, also ich hatte einfach... Ich habe einmal meinen Sparbuch mich geplündert aber schon relativ leer gemacht und hab dafür ein ganzes MBA-Studium bekommen was jetzt nicht mehr möglich wäre.
00:09:52: zu dem Kreis.
00:09:53: Da kam die Währungsumrechnung einmal sehr zugute und habe dann drei Sommer lang jeweils drei Monate dort studiert und mein MBA gemacht.
00:10:03: Und natürlich wenn man in einem fremden Land ist Man beobachte total gerne die eigenen Landsleute.
00:10:09: Das habe ich natürlich auch gemacht, wenn ich im Café saß oder am Porto Madedo in den ganzen Sehenswürdigkeiten, man ja kennt die Deutschen und ihr kennt sie in der Gruppe und wir haben immer irgendwie Birkenstocks an einem Tennis-Ochen und das ist ja wirklich so.
00:10:23: Und dann habe ich mir oftmals die Frage gestellt, weil du hast diese Gruppen ja immer wieder gesehen.
00:10:27: Ich bin ja auch gereist in der Zeit am Wochenende, bin ich auch mal zu den Äquationfällen geflogen oder mal nach Patagonien runter und du hast ja immer diese Reisegruppen gesehen und sie waren jetzt immer wieder erkennt mit den Tennissocken und die Birchenstocks.
00:10:40: Ich hab mich gefragt wieso steigen die eigentlich immer?
00:10:45: Also wie so steigen sie generell in ein Flugzeug, fliegen dann vierzehn oder sechzehnt Stunden um sich dann vierzen oder sechszehn Tage in einen kleinen Bus zu zwingen und damit gleich gesitten.
00:10:57: Das macht doch keinen Spaß!
00:10:59: Ich bin aber in der gleichen Zeit immer mit dem öffentlichen Bus morgen gefahren.
00:11:02: das war noch hier vor Flixbus also es waren da zwei Tote zehn Elf Und das waren auch vor Flicks Bus und die Öffentlichen Busse dort waren aber schon super ausgebaut.
00:11:09: Es gab schon Wiegesetze, es gab schon E-Tickets alles elektronisch.
00:11:14: Und habe mich dann damals gefragt, wieso baut eigentlich kein deutscher Reiseveranstalter diese Busse die super fahren und sehr zuverlässig sind in die deutschen Reisepakete einbauen.
00:11:25: Baut jeder diese Mini-Busse ein, wo man wirklich wie Sardinien ... soll ich sagen schon?
00:11:30: Wie heißt das nicht?
00:11:31: Sardinische.
00:11:31: Sardinen
00:11:32: Stammerhock!
00:11:33: In so einer Dose... Und dieser reist keiner mit diesen öffentlichen Bussen.
00:11:37: wenn doch jeder sagt er will authentisch reisen.
00:11:40: Und hab diese Frage dann in der Masterarbeit behandelt.
00:11:42: also wie man halt akademisch arbeitet, dass man erstmal überlegt macht das überhaupt Sinn.
00:11:50: Wie forsche ich?
00:11:51: Wie ist die Nachfrage und wie ist das Angebot?
00:11:53: Das
00:11:53: war ein richtiges Studianthema.
00:11:56: Das
00:11:56: war das Thema mit der Abschlussarbeit.
00:11:58: Man hatte in der Verteidigung, hat dann der Prof gesagt ja da mach das doch wenn du das nicht machst.
00:12:02: also ich bin zu dem Entschluss gekommen das Produkt würde angenommen werden.
00:12:07: Und da hat der Profi in den Verteidigung gesagt, mach das und macht bestimmt jemand anders.
00:12:11: Und daraufhin habe ich dann den Reiseveranstalter gegründet also Juventur.
00:12:15: Das Brigitte-Magazin hat mal über das Konzept geschrieben und das finde ich sehr passend.
00:12:20: für Backpacking zu alt, für Gruppenreisen zur Freiheit siehnt.
00:12:24: Das passt
00:12:24: perfekt!
00:12:25: Wir haben halt Reiserakete gemacht wo du vor Ort mit den öffentlichen Bussen gefahren bist, aber du wurdest immer zum Busbahnhof gebracht und wieder abgeholt.
00:12:34: Also du konntest nicht verloren gehen und du hast nicht in Rostitz geschlafen sondern schon in den Hotels.
00:12:43: Das wusste ich jetzt nicht, dass das schon so toll ausgebaute Reisebusse waren die auch so viel Komfort geboten haben.
00:12:50: Ich hatte in meinem inneren Auge in meiner Vorstellung tatsächlich lokale Überlandbusse im Kopf.
00:12:57: Es kann wirklich wie Flickus gut noch besser mit Liegesessen und jeder hat Fernseher und Getränke und Snacks worden gebracht.
00:13:07: Das war damals schon perfekt ausgebaut.
00:13:09: Ja, toll!
00:13:11: War ein anderer schneller mit so einer Idee.
00:13:13: Jetzt hast du gesagt, du hast in Teilzeit gegründet?
00:13:16: Genau.
00:13:17: Es hört sich ja eigentlich total logisch und auch nachvollziehbar an.
00:13:22: Man hat halt irgendwie dann mit seinem Kernjob ein festes Einkommen und spielt sich etwas zeitfrei um eine Selbstständigkeit aufzuziehen, aber du bist dadurch aus auf Widerstand gestoßen.
00:13:34: Also die Banken waren irgendwie gar nicht so begeistert oder?
00:13:38: Ja es gab so ein Erlebnis was ich mal mit einer Bank hatte wo dann wie gesagt wir springen jetzt vom Zwei-Tausend-Zwölf.
00:13:45: da bin ich zur Bank gegangen und habe den bisschen Plan vorgelegt konservativ gerechnet und du brauchst als Reiseveranstalter relativ viele Pflichtversicherung auch im deutschen Markt.
00:13:58: Ich habe nur die reingerechnet, also es waren sehr, sehr därene Fixkosten.
00:14:02: Und dann sagt er, ne, für den mache ich keinen Schublade auf.
00:14:06: und dann hab' ich gesagt ja, dann
00:14:08: nehme ich
00:14:08: mehr das Geld vom Sparbuch und hab' das von dem Sparbucht genommen.
00:14:12: Okay?
00:14:12: Und hab' dann halt wirklich langsam versucht das aufzubauen oder versucht oder ist halt aufgeklappt.
00:14:17: Hab' dann erst mal Messe stellen mir mit anderen Veranstaltern geteilt hab'.
00:14:21: den Angeboten oder Incoming-Agenturen, das sind die Agenturen, die sich vor Ort kümmern.
00:14:27: Wir teilen uns ein Messestand.
00:14:29: ich vertrete und gebe auch deine Produkte aus aber ich darf dann zwei Quadratmeter für Gugentor haben und so wird es dann immer sehr bootstrapped
00:14:41: gewachsen.".
00:14:42: Und in Teilzeit war das kein Thema?
00:14:44: Das ging Das konntest du organisieren?
00:14:46: Also
00:14:46: ich musste lange als fünfzig Prozent noch fliegen, weil diese Mini Teilzeit gab es noch nicht.
00:14:50: Die gab's... also ich bin dann schon wirklich das kleinste Modell geflohen.
00:14:54: Das waren fünfzig prozent aber das war machbar.
00:14:57: Also schon eine gute Kombination!
00:14:59: Ja.
00:15:00: Denn ist das Unternehmen ganz gut gewachsen wie du sagst?
00:15:03: Ja, wir waren in der Höchstzeit
00:15:05: fünf Mitarbeiter.
00:15:07: Oh ja.
00:15:08: Also nicht alle Vollzeit und Metallzeit hatten.
00:15:13: Ich weiß es gar nicht mehr, wie viele Umsätze.
00:15:15: Ich glaube Zeigstellige-Umsätze kurz pro sieben stelle ich.
00:15:20: Ja also waren dann kleiner Veranstalter.
00:15:23: aber ja wir waren schon bekannt für Südamerika
00:15:27: und stolz auf das was ihr erreichen konntet wahrscheinlich genau.
00:15:31: Und dann kam die erste Schwankung, da haben wir in Europa glaube ich gar nicht so wahnsinnig viel von mitbekommen.
00:15:38: Es hat euch Probleme bereitet dass Währungsschwankungen aufgetreten sind?
00:15:43: Die treten ja sehr oft in Südamerika auch bevor im südlichen Südamerika.
00:15:49: das war... Ja, ich weiß gar nicht mehr welches Jahr das war.
00:15:53: Aber es muss relativ am Anfang gewesen sein, dass mal wieder eine ordentliche Währungsschwankung oder eine Inflation stattgefunden hat, wo wir das Geld noch nicht abgesichert haben.
00:16:03: Da habe ich auch keine Währungsabsicherung gemacht weil ich ja da vorher auch nie einen Reiseveranstalter geführt.
00:16:08: Ich musste irgendwie lernen und dann standen wir halt mal kurz vor der Fragestellung wie erbringen wird die Leistungen wenn unser Geld, das wir bezahlt haben nichts mehr wert?
00:16:20: Und daraus ist dann halt, wir konnten das händeln und es hätte uns ja nicht weitergegeben.
00:16:25: Aber dadurch ist dann wieder ein Learning entstanden, dass wir nur noch mit Werbungsabsicherung gearbeitet haben.
00:16:32: Es hat einmal passiert... Aber davor habe ich super profitiert mit dem NBA fünf Jahre vorher.
00:16:38: Also die Amerika muss dann immer auf, ja wir haben aus Krisen achten.
00:16:44: Das war ein Learning auf den Weg.
00:16:46: Aber ich stelle es mir relativ hart vor das war ja einen Einfluss von außen der gar nichts mit eure Geschäftstätigkeit zu tun hatte und du warst praktisch machtlos dagegen bis auf... dass du es natürlich absichern kannst, dieses Risiko.
00:16:59: Aber wenn man das erst mal noch nicht weiß oder noch nicht gemacht hat, dann ist das relativ hart, erstmal zu sehen?
00:17:05: Hör mal zur Ruhr-Pinien!
00:17:07: Oder wo liefen... ich krieg das nicht mehr genau hin.
00:17:09: also betraf auch nicht das ganze Portfolio Es war nur einzelne Länder bis da was noch händelbar
00:17:15: Und dann ging es mit Johann Thurs gut weiter und in diesem Modell gut weiter bis Corona gekommen Ist richtig?
00:17:21: Ja Corona war so Unternehmerisch das Herausforderste, was ich hier gemacht habe.
00:17:27: Weil du hattest ja eben schon gesagt, dass Reiserecht ist sehr, sehr kundenorientiert also verbraucherorientiert und Du als Veranstalter gehst ganz schnell in die Haftung.
00:17:40: Also ein sehr haftungstonendes Geschäft.
00:17:43: Und wir mussten halt in der Corona- oder zu Beginn der Coronazeit, natürlich haben wir alles storniert.
00:17:48: Aber wir haben die Gelder nicht zurückbekommen von den Leistungsregern also von den Airlines, von den Hotels und von den Inkamigangtoren.
00:17:55: aber wir musten halt gleichzeitig die Geldern ganz schnell innerhalb von zwei Wochen zurückzahlen.
00:18:00: und das war ein großes Cashproblem was wir hatten.
00:18:03: und innerhalb von diesen zwei Wochen gab es dann auch noch keine Soforthilfen.
00:18:06: Wir sind ja erst nach einem, zwei, drei Monaten entstanden.
00:18:10: Und ja, dann waren wir halt immer kurz vor der Insolvenz und dann kamen auch Gott sei Dank rechtzeitig die ersten Hilfen.
00:18:21: Die euch da ein bisschen das Geschäft, die Weiterführung des Geschäftes ermöglicht haben?
00:18:25: Ja, die wird zumindest nicht in die Insolmenz getrieben haben.
00:18:27: also Weiterführungen des Geschäfts war ja nicht möglich weil Südamerika war ja... Also die Länder waren ja eine letzten Länder die aufgemacht haben.
00:18:34: Mittelamerika hat noch ein bisschen früher aufgemacht aber gerade Antinien Schiele Ich weiß nicht, wann die erst wieder für den Tourismus aufgemacht haben.
00:18:42: Ich gab mir nicht vor Ende zweiundzwanzig.
00:18:44: Das war wahnsinnig spät!
00:18:45: Also da konntest du schon überall wieder hinfliegen, aber nach Altinien und Schiele als Tourist war das ganz, ganz spät.
00:18:52: Oh man, ja das glaube ich, dass es echt eine harte Zeit war für euch erstmal zum Dranbleiben und zum Geschäftshalt.
00:18:59: Aber dann ist etwas weiteres ein weiteres Kapitel in deinem Leben passiert?
00:19:05: Hab sie geöffnet?
00:19:06: Dann bist du Mama geworden.
00:19:08: Kurz vor Corona, also genau kurz vor Corona bin ich Mutter geworden und habe dann das ganze diese ganze Herausforderung wirklich mit einem kleinen Kind noch zu Hause.
00:19:16: Ich versuche zu schreiben.
00:19:18: Im Nachhinein ist
00:19:21: es glaube ich... Es war wahrscheinlich schlimm, aber im Nachhinein wird mir erst bewusst wie schlimm es da war.
00:19:28: Ja man ist ja dann so drin.
00:19:30: Da waren wir alle in diesem Tunnel oder Strudel oder aus allem was da irgendwie auf uns reingeprasselt ist.
00:19:36: Das ging uns ja allen ähnlich und man guckt da jetzt anders drauf.
00:19:39: das geht mir durchaus auch so.
00:19:42: Du hast denn aber in dieser Zeit in der du Mutter geworden bist direkt schon wieder die nächste Geschäftsidee?
00:19:48: entwickelt.
00:19:49: Die ist dir schon in der Klinik oder einer Geburtsvorbereitung gekommen, wo du Informationen über Erste-Hilfe bekommen hast und gedacht hast das es aber ziemlich lieblos so kann man das nicht eigentlich auch im Schönen machen.
00:20:02: Das finde ich sehr spannend dass du dafür noch einen Kopf hattest.
00:20:05: Erzähl doch mal wie es dazu gekommen ist?
00:20:07: Wie die Idee
00:20:08: gestanden ist.
00:20:08: Ja ich war im Geburte Vorbereitungskurs, das waren noch ein physischer Kurs vor Ort also es war noch vor dem Ausbruch von Corona.
00:20:17: Natürlich war das Thema erste Hilfe.
00:20:19: Also die Hebammen natürlich sprechen ihr an, was du tun musst und dein Kind aufwärts zu atmen und so.
00:20:25: Hat meine Hebamme oder die Kursreiterin natürlich auch angesprochen aber das Hand-Out.
00:20:29: dann hat sie so ein Diener Vierblatt verteilt, a Realschrift, schwarz-weiß-kopähe hässliches Blattpapier wo drauf stand, was Du tust wenn dein kind aufwärt zuatmen?
00:20:39: Das ist was wir vorher besprochen haben.
00:20:41: Verteilte es und sagt beim Austeilen noch Wollt ihr das so wichtig?
00:20:45: Ich kann es nicht schöner machen, es tut mir leid.
00:20:47: Wenn das hier irgendwie mal ein Schöner machen kann will eine Idee soll das mal machen.
00:20:52: Das braucht eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit als einen schwarz-weiß Gruppi.
00:20:56: Ich glaube wenn du einmal in der Firma mit grünem Tast und jemand stupst dich wirklich auf so'n Nied, auf so ne Nische dann fängt's an zu rattern!
00:21:04: Und der Moment wurde gesetzt bei dir.
00:21:08: Auf jeden Fall beim Kopf gespeichert, es gibt keine schönen Erste-Hilfe-Handouts oder damals war's ein Handout.
00:21:15: Es gibt nichts Schönes was die erste Hilfe angeht für junge Eltern.
00:21:19: Hab das dann abgespeichern und dann kam ja Corona.
00:21:23: Dann hatte ich erst mal mit Jungen tot ordentlich zu tun und mein kleiner Sohn war ja auch wirklich ins Allgängsalter.
00:21:30: Ja, dann war das Thema erst mal wieder irgendwo im Hinterkopf verschwunden.
00:21:34: Und nachdem die ersten Soforthilfen gekommen sind und wir dann auch so ein bisschen durchgearmt haben als Firma... ...und wir gleichzeitig auch noch umgezogen sind und ich, die nach Vierblatt wieder gefunden habe was in der Schublade verschwanden dabei zu hässlich war, hab' ich mir gedacht ja jetzt wäre eigentlich griffbereit gewesen obwohl es so wichtig war.
00:21:58: und warum war's nicht griff bereit?
00:21:59: weils hässlig war?
00:22:01: Und damals, mein Freundin war Grafikerin.
00:22:04: Die habe ich einfach mal gefragt wie macht man denn das in Schönen und sie hätte gleichzeitig ein Kind bekommen?
00:22:09: Und so ist dann die zweite Firma entstanden, die hieß Little Clan oder heißt Little Clan und da haben wir erste Hilfe schön angepackt.
00:22:17: Wir haben angefangen mit Postern Ich hatte jetzt mit erster Hilfe Taschen geändert.
00:22:23: Also was heißt geändert?
00:22:24: Für mich hat die Reise da geändert, ich bin jetzt im Dezember letztes Jahr rausgegangen einfach aus internen Gründen und ja so kam dann die zweite Firma zustande Und die hat sich damit erste Hilfeprodukten für junge Familien beschäftigt
00:22:40: und schon war Die nächste Firma auf den Weg gebracht.
00:22:43: Jetzt hatte ich mich in der Vorbereitung ein bisschen gefragt wie kommt man aus der Flugbeergleitung?
00:22:50: und irgendwie dann Neugierde auf die Welt zu diesem ersten Hilfethema.
00:22:56: Und dann schließt sich dem jetzt ja an, der Rettungsdienst von dir?
00:23:00: Wie kommt man denn bitte in so eine Kombination?
00:23:05: Das erklärt sich aber relativ logisch, weil ihr um dieses Unternehmen eben gut führen zu können und auch einen Expertenstatus haben zu können.
00:23:13: Hast du dich entschieden?
00:23:14: Dass du nochmal eine Ausbildung im Rettungsdienst startest, richtig?
00:23:18: Es war ja wie gesagt Corona!
00:23:20: als wir die Idee hatten, zur Linke Lenn.
00:23:23: Was ich noch dazu sagen muss ist... Ich habe mich dann entschieden in der Corona-Zeit am Ende der Corona Zeit Juventur zu liquidieren weil das für mich persönlich.
00:23:33: also einmal habe ich seitdem ich Mutter geworden bin die ganze Nachhaltigkeit des Tourismus infrage gestellt.
00:23:40: Also was haben wir dafür?
00:23:43: für CO-II-Inmission verursacht als Unternehmen, auch wenn wir kompensiert haben.
00:23:47: Wir waren ein Unternehmen die die Vorortleistung alle kompenziert haben, wir haben die Lampsteig nicht verkauft aber wir haben trotzdem wahnsinnig viel Bedarf glaube ich auch geschnürt bei den Kunden und auch ganz viel Nachfrage generiert durch unsere Bären.
00:24:09: Und ich habe mich halt gefragt, oder für mich kam halt nachdem ich Mutter geworden bin die Frage auf was hinterlasse ich meinen Kind für eine Welt?
00:24:16: Und so hab' ich mich dann plus dieser unternehmerischen Grenzerfahrung, die in Corona gemacht hat, kann für mich eigentlich haben sich immer mehr ein bisschen vom Tourismus distanziert hab gesagt.
00:24:27: Im Anfang war es eine Frage, würde ich das wieder aufbauen.
00:24:30: Und dann als Little Pen die Idee mehr gewachsen ist und mehr Impact hatte... ...und ich gemerkt habe, dass es noch andere Geschäftsideen gibt,... ...die vielleicht viel nachhaltiger sind und viel sinnvoller sind.
00:24:42: Da habe ich mich entschieden, Jugendtour zu liquidieren.
00:24:47: Dann habe ich Jugendtouren liquidiert am Ende der Corona-Zeit.
00:24:55: Aufgebaut auch erstmal nebenbei weil wir haben ja die Kinder.
00:24:58: ich war noch in der Liquidation von Corona.
00:25:04: Meine Freundin hat dann noch ein zweites Kind bekommen und aber es ist schon gewachsen, das ist schon größer geworden und wir haben auch gute Bestellungen bekommen.
00:25:13: also doch ausgezeichnet worden von einem Preis.
00:25:16: Aber eine Frage wurde uns immer gestellt und das war, dürft ihr das?
00:25:20: Weil wir waren ja bis dahin nur zwei Mütter die Idee hatten.
00:25:23: Die eine gute
00:25:24: Idee hatten!
00:25:26: Und dann haben wir am Anfang gesagt, wir brauchen eigentlich noch einen dritten Mitkunder entweder vielleicht ein Sanitäter oder ne Kinderkrangenschwester oder eine Kinderärztin und haben dann auch zwei drei Personen mal gedatet oder mal angefragt, machen wir mit einer Kaffee trinken aber es hat irgendwie nicht so
00:25:42: gewälscht.
00:25:43: als dritte
00:25:44: Mitkünderin Wie gesagt, war ja immer noch so in dieser Findungsphase.
00:25:49: Und bei Lufthansa City Line war ich immer noch in Kurzarbeit.
00:25:54: Die hat ja ewig gedauert die Kurzarbeit und dann habe ich gesagt Ich mache einfach mal den Rettungshelfer.
00:25:59: Das waren zwei Wochen Schule, zwei Wochen Praktikum.
00:26:03: Ich mach das einfach Mal.
00:26:04: Habe das gemacht und bin dann da eine ganz nette Wache gekommen mit ganz netten Kollegen und die haben mir gezeigt dass es total interessanter Beruf ist.
00:26:14: Dann habe ich noch den Rettungsdienst darauf gemacht, also man dauert das ein bisschen auf.
00:26:18: Und ja, hab dann da irgendwie für mich auch so einen Platz gefunden im Rettungstienst.
00:26:27: Jetzt sind wir bei Flugbegleitung, Rettungenstienst, Babymama und Geschäftsidee angekommen.
00:26:34: Das ist schon ganz schön viel!
00:26:36: Auch wenn wir Corona-Zeit hatten aber gab es nicht.
00:26:39: Trotzdem, den Moment wo du gedacht hast jetzt liegt aber ganz schön viel auf dem Tablett.
00:26:43: Muss ich mich jetzt vielleicht für eine Sache entscheiden?
00:26:47: Nee nicht wirklich weil also Rettungssanitäterin habe ich dann ja nicht im Beruf ausgeübt.
00:26:51: Also einmal habe ich mir zwei Jahre für die Ausbildung Zeit gelassen.
00:26:54: das kann man sehr modular aufbauen dass man sagt man macht jetzt ein Block Praktikum in Krankenhausen block Rettungswache dann wieder ein Block Schule, da habe ich mir wahnsinnig viel Zeit gelassen.
00:27:05: Also ich hab damals nicht als Rettungssanitäterin gearbeitet und bei Lufthansa CityLine war ich in Kurzarbeit und bin damals ja sowieso schon Minitalzeit geflogen.
00:27:17: und Kurzarbeit für Minital-Zeit ist sehr mini Geld.
00:27:24: Man muss ja von irgendwas leben.
00:27:26: also für mich war auch nie eine Abhängigkeit vom Partner, war nie eine Option Und dann war halt klar, dass da wahrscheinlich zwei drei Optionen oder zwei drei Geldquellen zusammenfließen.
00:27:38: Verstehe ich gut,
00:27:39: verstehe ich wirklich gut!
00:27:41: So und dann wie du gerade gesagt hast, du hast jetzt zum Ende des letzten Jahres dann beschlossen das die gemeinsame berufliche Reise bei Lüttelplan nicht weitergeht und bist hauptamtlicher Rettungssanitäterin geworden.
00:27:55: Ja, ich hab ganz normal also für mich einfach beschlossen dass ich das mein Weg wie du sagst nicht weiter geht.
00:28:01: Ich habe dann als Gesellschaft daran und Geschäftsführerin gekündigt und bin dann halt in der sogenannte Hauptamt beim Rettungsdienst gegangen.
00:28:10: Davor bin ich schon immer als Aushilfe gefahren.
00:28:13: aber Aushelfahr heißt wir kriegen Excel Tabellen und können uns eintragen.
00:28:16: Also da gab es noch mal Monate wo ich nichts gemacht habe und dann wieder Monate wo was gemacht habe.
00:28:21: Und bin dann ins Hauptamt gegangen Was aber nicht Vollzeit heißt, sondern es ist einfach eine Abgrenzung vom Ehrenamt.
00:28:30: Ich fahre jetzt zwanzig Stunden-Rettungsdienst und fliege als Flugbegleiterin drei Tage im Monat genau.
00:28:38: Und weil ich aber immer noch irgendwie Gründerin denke um mich das wichtig los zu lassen, dann mein drittes Unternehmelgründe.
00:28:46: Ja da kommen wir gleich zur jüngsten Gründung.
00:28:49: Aber jetzt würde ich nochmal ganz kurz über deinen Alltag im Rettungs-Dienst sprechen wollen.
00:28:54: Wie erlebst du das?
00:28:56: Wie erlebst du diese Tätigkeit, weil man ja relativ viel liest davon.
00:29:00: Dass es gar nicht mehr so wertgeschätzt wird und dass Helfer und Retter oft ergehindert werden ihre Arbeit zu tun und blockiert werden oder sogar noch schlimmer beschimpft werden oder attackiert werden Oder angegriffen werden wie erlebst Du deinen Alltag als Rettungsanitäterin?
00:29:16: Also das Beschimpfen und Angreifen kann ich jetzt nicht so bestätigen.
00:29:20: Wo war ich auch?
00:29:20: Zum Glück!
00:29:21: Mein
00:29:21: Düsseldorfer vororten, klar hast du meine Altstadtnacht wo es Schlägereien gibt aber da sind in DüsselDorfer immer, da ist mal schnell die Polizei.
00:29:33: Also dieses Angreiften kann ich nicht nachvollziehen.
00:29:37: oder kann ich mich bestätigern, weil ich einfach einen ruhigen Gegenfahren... Ja was, wo ich manchmal so mir die Haare ausweiten raufen möchte ist.
00:29:49: So wenn wir fahren also dieses Fahrverhalten, wie man sagt in den Autos du fährst mit Blaulicht und du hast auch das Horn an und vielleicht das Lauthorn.
00:29:58: Wir haben noch zwei verschiedene Horn-Systeme, was vielleicht das Laute an und dann der Entgegene kommt und sagt Ich fahr doch noch schleif vorbei, ne?
00:30:08: Ich muss da nochmal schnell durch.
00:30:09: oder auf dieses Unverständnis werden wir mal schnell eine Straße zu macht.
00:30:14: Ja, dann ist die Straße vielleicht nicht nur schnell zu, sondern auch mal eine Stunde.
00:30:19: Aber das machen wir auch nicht wenn wir da nebenan eine Promis essen.
00:30:26: Also ich kann das total verstehen dass es ärgerlich ist.
00:30:29: Auch kennt ja jeder in der Bahn sitzt und dann heißt es hier, wir haben Notarzt einen Satz am nächsten Mal gleich.
00:30:38: aber das macht ja keiner mit Aufsicht oder aus Jürgsund dabei.
00:30:43: Das ist so eher dieses Fahrverhalten oder dieses Nichtverständnis für die Gesamtsituation.
00:30:49: Ja, es sind ja Situationen um die ihr euch kümmert wo man ohnehin hofft dass man da nicht reingerät.
00:30:53: also das muss eigentlich jeder froh sein wenn ihr dann kommt und da seid.
00:30:59: Totalst auf LinkedIn sehr berührende aber auch oft erschreckende Geschichten aus deinem Alltag weil du natürlich auf menschlicher Ebene sehr viel mitbekommst Was das Thema Einsamkeit betrifft, was unser Gesundheitssystem betriffte oder auch eine Geschichte die mir in Erinnerung geblieben ist.
00:31:19: Dass die Betreuung in Hospizen also in Einrichtungen wo das Leben praktisch zu Ende geht netter ist als in manchen Pflegeheimen und das magst du da noch mal so ein bisschen.
00:31:31: was teilen?
00:31:31: Was macht dich nachdenklich?
00:31:32: Ja also was von dazu natürlich immer sagen muss.
00:31:34: als ich Rettungsantieterin geworden bin bei ich vierzig.
00:31:38: Das heißt immer noch diese Leinsicht auf das Thema Rettungsdienst.
00:31:43: Was viele, die mit zwanzig angefangen haben nicht haben weil sie das lange nicht von außen gesehen haben.
00:31:48: ich sehe immer noch die Sachen Von Außen und die machen mich sehr nachdenklich.
00:31:53: Das eine ist halt ja Ich fahre persönlich sehr gerne in ein Hospiz Weil du... weil jeder weiß wenn Du da ankommst wen bringst du?
00:32:03: Nämlich es du rennst nicht durch Flure sondern da steht wo dich ein Willkommens In Pfungskomitee, jeder weiß wer der Patient ist.
00:32:13: Dann Patientennamen stehen an der Tür, es stehen Willkommensgeschenke da.
00:32:18: Meistens Pralinen und Klammstrachen.
00:32:20: Aber man fühlt sich so willkommen oder das fühlt man sich woanders nicht?
00:32:24: euren Klinien denken ja sowieso nicht.
00:32:26: aber und wenn ich so richtig geschockt bin sind Altenheime, Pflegeheime Und das ist so was... Da hatte ich vorher nie eine Berührung mit weil ich hatte keine Verwandte in Pflegeheimen.
00:32:38: Aber wo ich jetzt und dafür muss ich mich entschuldigen, alle meine Verwandten die jenseits der vierzeh- siebzig sind wirklich Missioniere.
00:32:47: Und immer sagen kümmer dich frühzeitig um irgendeine Anwaltschaft dass du frühzeitig in irgendeinem System drin bist weil es gibt.
00:32:58: es gibt gute alten Heime oder Pflegeheime und es gibt schlechte Und kümmer dich früh um die Guten, und das wird auch eines meiner nächsten Linken post.
00:33:07: Wie erkenne ich ein gutes Altenheim oder ein gutes Pflegerheim?
00:33:12: Kümmer Dich frühzeitig drum, lass Dich auf Listenwitzen, dass wenn's akut ist... Dass Du nicht in irgendeinem Bienen das immer Pipi heim, weil wenn du reinkommst, du riehst es... Also in jedem Pflegeheim gibt´s Urinunfälle!
00:33:26: Aber warum bricht man es nicht in jedem?
00:33:28: Weil manche sich kümmern und manche sie sich nicht kümern.
00:33:32: Und es ist wirklich furchtbar, wie wir mit alten und pflegebedürftigen Menschen umgehen.
00:33:38: Das schoppt mich.
00:33:39: Da schreibe ich auf Link in.
00:33:45: Weil man zum Wurklich manchmal nicht glaubt... Wir sind letztens wohl hingerufen worden, da war kein Katheterbeutel dran.
00:33:52: Da denke ich mir, wie kann man das vergessen?
00:33:54: Okay!
00:33:55: Dann läuft's halt.
00:33:57: Es
00:34:00: sind Menschen, die vielleicht keine Angehörigen haben oder nicht hier in der Gegend haben.
00:34:05: Und ich würde so gerne manchmal wirklich einfach die alten Menschen eintassen und etwas Cooles gründen oder sagen das geht auch anders wir gehen noch mit unseren Kindern verantwortungsvoll ums Waren nicht mit unseren alten Menschen.
00:34:22: Und ich glaube auch da machen uns andere Kulturen und anderen Nationen echt etwas vor, weil es geht ja auch anders.
00:34:28: das sieht man wenn man in im Ausland unterwegs ist oder an anderen Ländern ist.
00:34:32: das sieht Man ja auch.
00:34:32: also gibt ja offensichtlich Möglichkeiten oder andere Verknüpfung Systeme um das ein bisschen besser aufzufangen.
00:34:39: Ich war noch nie in Pflegungen oder Altenheimen in anderen Ländern da kann ich nichts zu sagen.
00:34:44: aber Aber wo ich was zu sagen kann, ist wie man die halt wirklich erkennt.
00:34:53: Richts nach Bibel, kommst du rein.
00:34:56: Dann wie gesagt Missionier haben eine ganze Familie und mein Tantat hat sich jetzt auch missionieren lassen.
00:35:01: Sie hat sich auf einer Anwirtschaft einschreiten lassen, Gott sei Dank!
00:35:05: Und die macht da Testübernachtung.
00:35:07: das ist jetzt keine Altenerlust in der Residenz aber sie bieten an Testüber nachtungen.
00:35:12: Die hab ich
00:35:12: zu verbergen und da kommt man glaube ich gar nicht drauf.
00:35:18: Dann was, was haben die denn?
00:35:19: Was haben sie zum Beispiel für ein Kulturbudget.
00:35:21: Wenn du da rein kommst, geh dann mal unvorbereitet in Altenheim und schau, sitzt da jemand an der Replektion?
00:35:29: wenn da einer sitzt hat er eine Ahnung.
00:35:31: das ist wirklich dass das ist wie Tag und Nacht manche.
00:35:33: manchmal kommt da rein und dann kriegste direkt einen Schlüssel für den Aufzug und dann heißt es vierte Etage dabei ist jeder Bescheid und manchmal kommst du rein Und Du suchst erstmal Mitarbeiter und dieser Mitarbeiter die du suchst Der hatte vor zehn Minuten die eins ein zwei anberufen.
00:35:50: Da hat er ja einen Grund
00:35:52: und das ist erschreckend, also dass es wirklich erschreckt
00:35:56: wird.
00:35:56: Da finden wir eine eigene Post.
00:35:58: Wahrscheinlich,
00:35:59: aber ich bin gespannt
00:35:59: auf deinen LinkedIn-Posten!
00:36:01: Ich weiß auch ein paar Leute, denen ich den Post auf jeden Fall auch schicken werde.
00:36:10: So dann wollen wir jetzt mal über das Herzding sprechen.
00:36:13: Herzding heißt deine neuste Gründung Und als ich darüber gelesen habe, habe ich mich ehrlich gesagt auch ein bisschen ertappt gefühlt.
00:36:22: Du hast nämlich geschrieben wenn dein Führerscheinbild genau so alt ist oder noch älter ist wie der Zeitpunkt eines letzten Erste-Hilfe-Kurses dann solltest du vielleicht mal nachdenken und da kann ich mich definitiv einreihen.
00:36:35: also Ich hab einen erster Hilfekurs in derzeit gemacht hatte ein bisschen Vorerfahrung weil ich im Norden aufgewachsen bin deutschen Lebensrettungsgesellschaft tätig war.
00:36:45: Aber trotzdem, es liegt lange her.
00:36:47: ich habe auch ein Baby erste Hilfekurs gemacht natürlich aber auch da liegt schon bisschen Zeit dazwischen und ich hab jetzt bei dir gelernt mehr als zehn tausend Menschen könnten in Deutschland jedes Jahr gerettet werden oder eine gesundheitliche Situation überleben wenn man rechtzeitige Herzdruckmassage angewendet hätte.
00:37:08: Ja die Zahl Dammt nicht von mir, die Stampe vom GRC, vom Deutschen Rat für Wiederbelebung.
00:37:14: Der hat anscheinend wirklich das Reanimationsregister einmal analysiert und hat festgestellt dass Zehntausende Menschen dem ein Herzinfarkt überleben würden wenn wir Deutschen anfangen würden zu reanimieren.
00:37:29: tun wir nicht.
00:37:29: also Die Leinenreanimationsquote in Deutschland ist neben Rumänien schlecht In der EU Also die schlechtesten in der EU.
00:37:37: Und Ja, die Wahrscheinlichkeit dass jemand anfängt ist geringer als das er nicht anfängt.
00:37:43: Also vermutlich fängt dein Mitmensch mit dem du gerade vielleicht beim Italiener sitzt und isst nicht an dich wiederzubeleben wenn du es brauchst.
00:37:52: Krass!
00:37:53: Das ist schon krass.
00:37:54: Du hast jetzt das Ziel gesetzt das Wissen über Wiederbelebung in den Alltag zu integrieren.
00:38:02: Erzähl doch mal von der Idee vom Herzding.
00:38:06: Bei Lil' Ken haben wir ja nur die Kindersachen gemacht, also da haben wir erste Hilfeprodukte für Kinder gemacht.
00:38:12: Was mich aber da auch schon immer umgetrieben hat ist was ist denn mit diesen Erwachsenern nicht Produkten, sondern was ist mit Erwachsenden?
00:38:21: Die brauchen noch eigentlich viel mehr Nachhilfe in erste Hilfe.
00:38:25: weil wenn du ein Kind bekommst dann ... fängst du dich ja automatisch wieder an damit zu beschäftigen.
00:38:32: Das heißt irgendwas triggert dich, dass du sagst okay ich gucke jetzt mal erst Hilfe Kurs oder da wirst du irgendwie schon wieder drauf... Da fängest du an selber zu schalten das du nochmal Ersthilfe auffrischen solltest.
00:38:44: Aber wenn du kein Kind hast, dann kommt man da ja nicht drauf.
00:38:47: Außer du bist davon tangiert weil in der U-Bahn neben dir jemand umkippt und du dir sagst woher dich wirst eigentlich gar nicht was ich machen soll.
00:38:54: Man hofft einfach auf so ein bisschen dass man nicht in die Situation gerät weniger zu sein oder diejenigen die daneben steht.
00:39:01: So muss man ja einfach so sagen.
00:39:05: Was man aussagen muss, ist es viel, viel wahrscheinlicher, dass du einen Erwachsenen reanimieren musst als ein Kindreanimier.
00:39:11: Also jetzt nicht konisch Feuerkante Kinder... Kinder, die jetzt ein Stück Apfel verschirkt haben und deshalb zum Beispiel realen, die man sich uns pflichtig werden.
00:39:19: Aber das ist sehr, sehr unwahrscheinlicher, aber dass du gleich mit dem ECE nach Hause fährst und da einen alter Mensch sitzt im alten Organe und das Herz steht oder stehen wird – das ist viel wahrscheinlicher!
00:39:31: Und dann habe ich mich damals schon zu den Planzeiten gefragt wie können wir eigentlich diese Menschen erreichen?
00:39:37: Also diese breite Masse... Aber natürlich nicht in das Konzept und nicht in die Firma gepasst hat, war aber immer im Hinterkopf gespeichelt.
00:39:47: Und nachdem ich dann rausgegangen bin, habe ich überlegt wie schaffst du das?
00:39:52: Dass die breite Masse erreicht wird geschieht ist, dass die Leitlinien radikal reduziert werden.
00:40:02: Also der deutsche Rat für Wiederbelebung, der die Leidlinie raus gibt... Der hat das schon super gekürzt!
00:40:06: Du musst kein Puls mehr messen als Laie.
00:40:09: Du musst nicht mehr beatmen nur noch wenn du dich draus.
00:40:16: Die haben schon die Leidelinien so reduziert, dass du einfach nur nach prüfen isst.
00:40:20: erjenige bei Bewusstsein.
00:40:22: Rufen, eins, ein zwei.
00:40:23: Dann noch die Atemkontrolle und dann prüfen rufen drücken.
00:40:27: also das ist schon wirklich runtergerechnet und sollte eigentlich für jeden umsetzbar sein und sollte auch für jeden auch.
00:40:32: Speicher war sein entkockt.
00:40:33: Muss man nur die Höhe denn überwinden?
00:40:35: was wirklich zu tun?
00:40:36: Genau!
00:40:37: Also der deutsche Rat für Wiederbelebung hat die Leitlinien schon runtergesetzt.
00:40:40: Was aber immer noch kompliziert ist und immer noch aus dieser Zeit stammt als erst den für so kompliziert war sind die Übungsmaterialien.
00:40:49: Diese die Übungs diese Übungsoganisation.
00:40:55: man denkt immer noch man muss externe Trainer.
00:40:58: Anheuern dann muss man das immer noch zeitlich abklären dann bringen die riesengroße Puppen mit, die dann aber auch wieder mitgenommen werden die nicht dort verbleiben.
00:41:07: und ich habe mich gefrekt Geht es nicht viel einfacher, diese Herzdruckmassage zu üben?
00:41:14: Ich habe dann so eine Art Stressball bei einem Hersteller gefunden.
00:41:17: Das ist wie ein PU-Material, wie ein Stressball.
00:41:19: Ich hab da noch Einsätze reingesetzt aus Holz, dass du eine Drucktiefe oder verschiedene Drucktiefen hast.
00:41:25: und ich habe bei den anderen Herstellern noch eine Frequenz, eine Armanduhr gefunden, der ist eigentlich ein Hersteller für Diffibrillatoren Simulation und er hat mir so eine Uhr entkoppelt von dem Diffibrillator Defibrillationstraining, du ziehst so eine Armaduhr an und die Armadur sagt dann bist du schnell und tief genug.
00:41:47: Also du hast einfach nur so ein kleines Schaumstoffherz und du ziehst die Uhr an, machst einen kleinen Einsatz da rein und dann kannst du eigentlich sehr niederschwellig überall dieses Drücken.
00:42:01: Und diese unterschiedlichen Levelen, die du erwähnt hast, die braucht man weil?
00:42:07: Du hast ja jetzt eine Erzbergmassage übst, zum Beispiel für ein Kind.
00:42:12: Da darfst du nicht so tief drücken oder für den Säutling.
00:42:15: Das ist einfach die Drucktiefe, dass du anders drückst wenn das ... Ja, wenn du Kind wieder belebst oder einen Säugling.
00:42:23: Okay und da hat man dann unterschiedliche Produkte oder unterschiedliche Möglichkeiten dieses Produkt zu verbinden?
00:42:29: Unterschiedliche
00:42:30: Einsätze und damit kannst du dann halt verschiedene Drucktiefen simonieren.
00:42:34: Wer soll dein Produkt nutzen?
00:42:36: Ja, am besten alle weil jeder sollte es wissen.
00:42:41: Also wir haben den großen Vorteil dass sich jetzt anfangen die Gesetze dann im NRW Koalitionsvertrag haben wir schon stehen das erste Hilfe in Schulen verpflichtend eingeführt werden sollen Am liebsten natürlich alle Schulen.
00:42:54: Meine große Version ist, dass jede Schule Herzzero heißt das Produkt.
00:42:58: Dass jede Schule fünf oder sechs Herzzeros stehen hat im Schrank.
00:43:03: und dann wenn es zum Beispiel eine Vertretungsstunde gibt, dass der Lehrer da nicht bei uns halt immer ein Videorekorder geholt und wir haben alle irgendeinen Video vergeguckt, dass er sagt so wie machen wir jetzt ne Vertretungstunde?
00:43:13: Eigentlich kenne ich euch mich und eigentlich weiß ich auch nicht was ihr gerade behandelt.
00:43:16: aber wir rollen jetzt mal hier die Matten aus und drücken alle nochmal aufs Herz und werden uns noch einmal bewusst was in die Check Punkt, Kopfüberschrecken erinnern wir uns wahrscheinlich nur alle dran und dann prüfen rufen drücken.
00:43:26: Und jetzt drücken wir alle noch mal jeder zwölf Minuten lang mit der Uhr.
00:43:31: die Juzan sagt das ist schnell und tief genug.
00:43:34: Das ist also gar nichts was man da muss nicht zu organisieren.
00:43:38: Da macht ein Schrank raus holt diese fünf Schau im Stoffherzen drauf macht fünf Gruppen mehr mit den Schülern und alle üben nochmal das Drücken.
00:43:46: Aber das kann auch jeder Lehrer anleiten.
00:43:47: Das kann jeder Vereinen anleiden.
00:43:51: keinen großen kompakten erster Hilfekurs haben.
00:43:54: Es geht einfach darum, atmet jemand nicht gut dann werde ich zum externen Herzen mehr
00:44:00: nicht.".
00:44:00: Das hört sich nach einer Antwort auf niederschwilliges Angebot an und ich habe noch eine Sache im Kopf.
00:44:06: dann macht er noch sein Handy an und spielt das Lied Staying Alive.
00:44:10: Das ist doch die Frequenz, der Beat auf dem man drücken soll
00:44:16: oder?
00:44:16: Zweimal eine Sekunde, viel einfacher!
00:44:19: Ich glaube wenn du wirklich so jemanden vor dir liegen hast, der nicht mehr atmet und du hast wirklich zehn Sekunden geprüft, atmet derjenige nicht mehr in den Kopf überstrecken ganz wichtig.
00:44:29: Und du hast hier jemanden der nicht meer atmet, da musst du dir bewusst werden Derjenige hat keinen Herzschlag, ich werde extern bis Herz.
00:44:36: Und dann pupsst du auf diesen Menschen auf das Brustmein oder auf das Unterdrück vom Brustbein, wenn du dann nur an Kompens deinem Handy staying alive zu suchen, bitte nicht!
00:44:46: Also werden wir einfach schnell zum externen Herzen und dann drückst du zweimal in der Sekunde.
00:44:50: Ja, deine Hände haben nichts an den Handy zu tun.
00:44:54: Ich dachte eher der Lehrer in der Trainingssituation.
00:44:58: Irgendjemand hatte das mal gesagt und mir ist dieser Song und dieser Beat im Kopf geblieben dafür.
00:45:02: Und ich kann mir das total gut vorstellen.
00:45:07: aber klar wenn du in so einer Situation bist... Nein natürlich nicht!
00:45:11: Wie meinte er dem Lehrer?
00:45:14: Vielleicht so noch weil ich könnte mir vorstellen dass spricht ja Kinder und Jugendliche über die ganze Schulzeit an.
00:45:19: also da glaube ich, wird man wenige finden die nicht sagen Mensch das probiere ich jetzt mal aus.
00:45:24: Ja und
00:45:25: das Problem ist auch sobald ich gehört habe also im Koalitionsvertrag steht leider nur stehen uns zwei Teile soll eingeführt werden.
00:45:35: Und in den ersten Vereinbarungen ist es irgendwie von einer wiederkehrenden Schulung alle drei Jahre viel zu lang.
00:45:43: Also sollte wirklich jedes halbe Jahr eine Stunde mit den Spielern geübt werden auch jeder von ein, jede Firma.
00:45:52: Wir haben eine fünfprozentige Ersthelferquote also betriebliche Ersthelferkote die müssten fünf Prozent sein total veraltet im Zeitalter des Hybridens arbeiten.
00:46:02: wenn die fünf Prozent grad dem Homeoffice sind dann die von neunzig Prozent wovon gerade einer Herzinfarkt haben leider gar nichts.
00:46:09: und da achtet keiner bei Homeofficeswägeln drauf um.
00:46:11: Ersthelver vor Ort ist nicht.
00:46:16: Eshilfe sollte auch so als Verkaufsargument gerne bei Firmen sein, die viel Kontakt mit Endverbrauchern haben.
00:46:24: Aber auch einfach sagen, bei uns können das einfach jeder.
00:46:28: Was wünschst du dir für dein Unternehmen und für den nächsten Jahre?
00:46:32: Eine große Akzeptanz für das Thema weil man sagt nicht, ich hätte heute einen Fachbegriff dazu.
00:46:40: Man sagt den Attribute Behavior Gap Also zwischen.
00:46:45: ich wüsste, ich müsste es können.
00:46:46: Aber ich mach's, der ist wahnsinnig groß.
00:46:50: Jeder weiß dass er eigentlich erste Hilfekenntnisse haben müsste und die auch mal wieder auffrischen müsste.
00:46:55: aber sich dann doch ein Herzzero zuzulegen und das Mal im Vermehrkreis zu üben
00:47:01: ist
00:47:02: eher gering.
00:47:03: also eine große Akzeptanz und da natürlich eine wirtschaftliche Sicherheit.
00:47:09: Das würde ich dir wünschen.
00:47:10: Ich finde du hast ne wahnsinnige gute Idee Die auch total gut zu dir passt Und ich würde dir sehr wünschen, dass du das schaffst.
00:47:18: Dass sich das Wort verbreitet und dass es das Produkt ist der Herzhero in ganz vielen Schulklassen künftig zu finden.
00:47:25: Ja danke!
00:47:26: Ich habe nämlich noch einen sehr schönen... Ringschluss gefunden, wo alle deine beruflichen Themen schön zusammengekommen sind.
00:47:34: Du hast nämlich tatsächlich mal beim Fliegen eine Situation erlebt, wo diese klassische Frage ist ein Arzt an Bord nicht beantwortet oder nicht positiv beantwortete werden konnte und du dann diejenige mit dem meisten Wissen gewesen bist, wo praktisch alles noch einmal zusammen gekommen ist.
00:47:51: Kannst du da nochmal drüber berichten?
00:47:53: Ja also es war ein Flug Wo die Passagiere mir schon beim Einsteigen vorne sehr entgegelt getaukelt ist.
00:48:01: Und ich dachte, okay, vielleicht ein bisschen alt wurden bis wir unschamponsky so verumpfen haben.
00:48:07: Manchmal hat man das aber keine weitere ... Wie gesagt, meine
00:48:12: Bedeutung
00:48:15: beigemischt.
00:48:16: Dann hat sich dann hingesetzt und kurz vor der Landung oder bevor die Anschatzrechte ausgingen melde sie sich da in der Sitznachbar weil er auf ihr drauf hängen.
00:48:24: Sie hingen auf ihm drauf und die meisten nicht zusammen.
00:48:27: Schluss.
00:48:27: eigentlich hatte sie einen heftigen Bandscheibenvorfall also ist zur OP geflogen und hatte aber ein drasse Schmerzthema.
00:48:33: Was aber schwierig war, war das Ganze herauszufinden.
00:48:36: Weil die Damen sprachen auf Spanisch und es ging dann noch durch Anki.
00:48:38: Da habe ich auch keinen medizinischen Spanische.
00:48:42: Und dann hat der Kapitän mir dann mich gefragt sollen wir landen in Stuttgart oder sollen wir weiterfingen nach Frankfurt?
00:48:51: Ich konnte gerade ausgebildete Wettung sein.
00:48:55: Ich hatte mich wirklich die Ahnung hab dann aber schnell gesagt, nee, wir können eigentlich.
00:49:00: also es waren dann schnell klar.
00:49:02: übersetzt mit Handys und die ganzen Väter alles dabei, konnte aber nicht wirklich irgendwo draufzeigen.
00:49:08: Das war in der Mobilität ganz eingeschränkt.
00:49:10: Und dann haben wir aber schnell das übersetzen können mit irgendwelchen Apps und so weiter.
00:49:15: Wir sind dann schnell auf Bandscheimfall gekommen.
00:49:18: War halt klar dass sie relativ stabil ist und damit hätten wir diese sieben Minuten waren es nach Frankfurt weiterfliegen können.
00:49:29: Was da so in der Kommunikation herausforderung war, es waren schlimme Hausordnungen.
00:49:33: Ich habe dann immer gesagt wir brauchen auf jeden Fall ein Notarzt weil wir brauchten eine Analgesie.
00:49:39: das war klar.
00:49:39: wie kriegen die ohne dass wir sie einmal abschießen nicht aus dem Fliegerhaus.
00:49:43: Sie hing schon wirklich so.
00:49:45: Ich weiß gar nicht, wie wir gelandet sind.
00:49:47: Wir gingen schon total quer und die brauchte ordentliche Medikamente aber die darf halt nur ein Notarzt geben.
00:49:53: und dann wollte aber der... Die Flugnoten wollten uns immer als Notfall machen und ich so nein, wir sind kein Notfall und wir brauchen schnell einen Notarz!
00:50:02: Und das war dann so ein bisschen schwer in der Kommunikation.
00:50:05: Dann schlussendlich glaubt er noch ganz kam an und dann haben sie die auch wirklich kurz sediert und sehr spektakulär aus dem Flieger rausgetragen, weil es wieder ganz kleine Fliege.
00:50:15: Ja ja stimmt.
00:50:16: Aber da kamen alle deine Kenntnisse auf einmal gut gebannte zusammen.
00:50:24: Das war total aufgeregt,
00:50:26: gell?
00:50:26: Ich glaube das ist ja auch... ich glaube dieses alleine schon wenn der Pilot dich fragt das rosaht auf Kosten und kurze Zeiträume die mit Staaten Landung verbunden sind hohe Kosten also.
00:50:40: das ist eine Verantwortung die du dann noch einmal da tragen musst.
00:50:44: das denke ich mir.
00:50:45: Ja, aber schön zu hören das es gut funktioniert hat.
00:50:48: Jetzt haben wir gehört dass es mehrfach schwierige oder brenzlige Situationen gab um im Kontext zu bleiben dunkle Wolken die immer mal wieder am Himmel aufgezogen sind so durch deine gesamte Geschichte hindurch.
00:51:04: Hast du das Gefühl, dass dir die Mehrgleisigkeit oder die Parallelität in deiner beruflichen Situation vertrauen gibt?
00:51:10: Dass immer eine Säule ein Projekt, einen Baustein schon immer gut weiterentwickeln wird.
00:51:16: Definitiv.
00:51:16: Kannst du dein gutes Vertrauen haben?
00:51:18: Ja.
00:51:18: Schon, oder?
00:51:20: Ich
00:51:20: glaube ich könnte auch gar nicht alles auf einen Pferd setzen.
00:51:23: Mhm.
00:51:23: Ich freu mich mal so'n Bäcker!
00:51:26: Was ist deine Definition von Erfolg, Maike?
00:51:30: Auffüllts du, dass du erfolgreich bist?
00:51:32: Ich glaube, wenn man sich in seiner Situation wohlfühlt.
00:51:35: Also wenn man das was man macht gerne macht wird es gar nicht monetär oder dann irgendwann Reichweite festhalten und einfach dass du dich in dem was du machst, dass du das gerne machst Dass du gerne zur Arbeit gehst, ich freue mich jetzt, dass ich Sonntag rettungsdienst trage.
00:51:51: Ich freu mich dass ich für den zwanzig Stunden mit einem netten Kollegen auf einer Netto- und Wache fahre Und dann freuen wir ja.
00:51:57: im Monat wieder Auflegen und erfordere ich noch bei der München.
00:52:02: Ja, ich mache das alles gerne und das ist erfolgreich.
00:52:07: Und es muss natürlich auch monetär dein Lebensstandard gewährleisten.
00:52:15: Aber wenn es das Toten ist, dann ist er erfolgreich.
00:52:18: Finde ich eine schöne Definition!
00:52:21: Dann komme ich schon so langsam zu meiner letzten Frage, liebe Maike.
00:52:25: Dein Sohn ist sieben Jahre alt?
00:52:28: Wenn du jetzt mal so zehn Jahre in die Zukunft blicken würdest, was würdest du ihm gerne mitgeben über berufliche Möglichkeiten und über Chancen?
00:52:37: Die er so hat im seinem Leben.
00:52:39: Dass sich immer eine Tür öffnet wenn sie eine schließt, das eine.
00:52:46: Und einfach Kröntchen rechten, weil man hinfällt.
00:52:52: Aufstehen, weitergehen.
00:52:55: Also vielleicht nicht so... beharend auf irgendwie eine Sache, sondern man kann ganz viele Sachen.
00:53:01: Natürlich werde ich jetzt nie Geschäftsführer von Lufthansa werden und so ein Gehalt bekommen.
00:53:09: Aber einfach ja... dass er was macht, womit der Spaß hat und was in sein Leben passt finanziell wie aber auch einer Stimmung her und von dem, was er erwartet?
00:53:22: Ich glaube das kriegt da hin!
00:53:24: Und zu Versicht geben wir ihm dann auch noch mit.
00:53:29: Ein ganz spannender Einblick, ein ganz spannende Lebenslauf.
00:53:33: Maike vielen, vielen Dank fürs Teilen für deine Offenheit!
00:53:38: Ich hoffe auf oder wünsche dir das für alle deine Projekte und die ganze Mehrgleisigkeit sich immer was Positives ergibt es immer positiv weitergeht und ich werde auf jeden Fall Weiter ganz aufmerksam deinen sehr emotionalen LinkedIn-Stories auch weiterholten.
00:53:54: Ich will zwar wieder was machen, oder?
00:53:56: Ja, ich
00:53:57: bin schon neugierig!
00:53:58: Also
00:53:59: ein ganz herzliches Dankeschön und alles Gute für
00:54:02: dich!
00:54:02: Danke dir!
00:54:03: Wenn dir diese Folge gefallen hat abonniere den Podcast einfach auf dem Podcast Kanal Deines Vertrauen.
00:54:10: Wenn du noch mehr wissen möchtest folge den WorkLife Stories gerne auf Instagram.
00:54:15: Ich freue mich wenn du bei der nächsten Folge wieder einschaltest.
00:54:19: Bis dahin, bleibe gesund und optimistisch.
00:54:22: Deine Mona Rüßmann!
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